Schadenfreude?

Davutoglu ist sich sicher, dass die Bewältigung der Flüchtlingskrise einmal in goldenen Buchstaben in die Geschichtsbücher Eingang finden wird.

Davutoglu ist sich sicher, daß die Bewältigung der Flüchtlingskrise einmal in goldenen Buchstaben in die Geschichtsbücher Eingang finden wird.

»Was mich irritiert, ist, dass ich manchmal fast so etwas wie eine Freude am Scheitern beobachte«, nörgelt die Kanzlerin vor ihrer Abreise. Frau Merkel zur Stippvisite in Istanbul: Der Flüchtlingsdeal mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan droht aus dem Ruder zu laufen. Den Verhandlungspartner ihres letzten Besuches, Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, gibt es nicht mehr und die Marionette seines Nachfolgers ist noch nicht endgültig installiert. So bleibt nur der Präsident.

Dieses Mal keine Mädchengruppe in malerischen Trachten als Empfangskomitee, kein Bekenntnis zu Europa, keine frisch gewickeltes Babys auf dem Arm. Vorrangiges Reiseziel ist der UN-Nothilfegipfel in Istanbul, danach vielleicht etwas Erdoğan: Die etwa 5000 Beteiligten des Treffens sollen wenigstens teilweise den Besucher-Einbruch der Touristenbranche der Türkei kompensieren. Ein anderer Grund dafür, warum dieser Gipfel ausgerechnet in der Türkei stattfindet, ist schwer zu finden. Schwerpunkte sind der Schutz der Zivilbevölkerung sowie die Stärkung des humanitären Völkerrechts.
Das ist so absurd, daß einem der Atem stockt.

Die »Freude am Scheitern« kann angesichts des Reisegepäcks der Kanzlerin nur Galgenhumor sein. In Österreich wird zeitgleich über das erste faschistische Staatsoberhaupt abgestimmt – allein die Tatsache, daß es zu so einer Balkanisierung innerhalb der EU kommen konnte…! Die AFD ist zur dritten Kraft neben den sogenannten Volksparteien aufgestiegen und sorgt dafür, daß die Asylantenheime nicht aufhören zu brennen. Die allzu kurze Periode einer Willkommenskultur ist schon lange stumpfem Rassismus gewichen.



Ja, bis zu diesem Punkt bin ich gekommen. Es ist nicht das erste Mal und wird auch wieder vorkommen, aber einige Texte bekommt man nicht zu Ende. Sie wollen nicht fertig werden – verlieren ihre Aktualität, ersticken oder werden langweilig.
Ich dachte mir: Warum sollen sie das nicht auch einmal lesen? So etwas angebrochenes, sprachloses.
Drei geöffnete Instanzen des Firefox gefüllt mit Tabs, eine handvoll Bücher und eine Zeitung daneben und trotzdem bekommt man es nicht auf den Punkt; nicht einmal das Thema. Die Sache besteht ja darin, Zusammenhänge und die eigene Wahrhaftigkeit herauszuarbeiten und in mundgerechte Happen zu zerlegen. Hin und wieder passt es nicht mehr ins Maul: Es ist kein Häppchen, kein Nachrichten-Sushi, sondern ein Brocken an dem man glaubt zu ersticken. Ganz abgesehen von der Gefahr, sich zu verlieren. Da findet ein Kongress über den Schutz der Zivilbevölkerung und die Stärkung des humanitären Völkerrechts in einem Land statt, in dem die einheimische Presse nicht frei darüber berichten darf und das sich zudem in einem Bürgerkrieg befindet. In einem Land, daß man, ohne großen Widerspruch befürchten zu müssen, als Diktatur bezeichnen kann.
Soll man das noch kommentieren? Trotz Brechreiz?

Man sieht all die kleinen und großen Einzelheiten, spürt, daß es da einen Zusammenhang gibt, weiß es, und trotzdem entzieht es sich der Sprache. Eine geradezu körperliche Aversion sich dem nur anzunähern.
Immer wieder drängen sich Bilder auf: Merkel mit Flüchtlings-Baby im Arm – diese immer wiederkehrenden, unerträglich strunzdummen Gesten. Volkstanzgruppen, Willkommenskultur im Lichterschein brennender Asylantenheime. AFD: 18%. SPD: Auch. Das ist scharf zu kritisieren. »Für Unruhe in der Bundesregierung und in EU-Kreisen sorgt aber auch der Beschluss des Parlaments in Ankara, die Immunität vor allem von Abgeordneten der prokurdischen Oppositionspartei HDP aufzuheben.«

Eine andere Sprache müßte man haben. Eine, die sich nicht permanent an diesen Floskeln und Plattheiten orientiert. Und wir sind ja bis ins Mark beeinflusst von diesen sinnlosen (wenngleich gefährlichen) Worthülsen, auch bei dem Versuch eine eigene Sprache dafür zu finden. »Für Unruhe sorgt…« die Abschaffung der Pressefreiheit, ein Völkermord, ein Krieg oder maschinengesteuerte Tötungsmaschinen.
Von deutschem Boden darf nach Möglichkeit nie wieder ein Krieg ausgehen. Cem Özdemir?

Nein, ich habe es nicht hinbekommen.

 

P.S. Was mich irritiert, ist, daß ich manchmal fast so etwas wie eine Freude am Scheitern beobachte

Ach, und da war da doch noch was! Als Leseempfehlung um den Sonntag zu beschließen. Offener Brief: Islamkritikerin lehnt Einladung von AfD ab

Auch wenn sich die AfD öffentlich zur humanistischen Tradition der Aufklärung bekennt, bleibt dies ein Lippenbekenntnis. Denn im Grunde genommen vertritt sie eine ähnliche autoritäre, homophobe und sexistische – kurz: menschenfeindliche – Position wie die ultrakonservativen Islamverbände. Mit ihrem traditionell-patriarchalen Familienbild, ihrer Aversion gegen eine fortschrittliche Sexualerziehung und ihrer rückständigen Haltung zu Menschenrechten und Wissenschaft träumt Ihre Partei den gleichen fundamentalistischen Traum wie die Islamisten. Sie beide reduzieren Menschen auf Gruppenidentitäten, statt einzelne Menschen als Individuen in ihrer Unterschiedlichkeit ernst zu nehmen.

Die Parallelen sind kein Zufall. Denn die AfD ist die Partei der erzreaktionären, christlich-fundamentalistischen Bewegung in Deutschland. Dies ist der Grund, warum Sie einerseits den Islam kritisieren, zugleich aber andere Maßstäbe bei der nicht minder irrationalen christlichen Religion anlegen. Nur so lässt es sich erklären, dass Beatrix von Storch, also eine Frau mit religiösen Wahnvorstellungen, eine Führungsposition in Ihrer Partei einnimmt.

Mina Ahadi

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26 Antworten zu Schadenfreude?

  1. Matthias Eberling schreibt:

    „Das Abendland befindet sich in freiem Fall.“

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  2. pantoufle schreibt:

    @Matthias

    Gesucht habe ich…

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  3. ruthtonline schreibt:

    Sehr bezeichnend, diese Sprachlosigkeit. Oder vielleich ist „Wortnot “ passender.
    Ruth

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  4. pantoufle schreibt:

    Moin Ruth

    Ja, erst mal willkommen auf der Schrottpresse sagen der Chefredakteur Pantoufle, Redaktionskampfhund Oskar und Redaktionsschwein Schnitzel. (Oskar ist das unerhört edle Tier im Wappen mit der großen Seele)

    Weißt Du: Es geht eigentlich gar nicht so sehr um einen Begriff. Eher um die sprachlichen Minenfelder, von denen man sich gelegentlich umgeben sieht. Ginge es um das Wort was mir fehlte, so würde ich mich an meinen Gelegenheitsleser Jules van der Ley wenden – das ist ein gar schrecklicher Oberlehrer und er hat immer ein passendes Wort für einen Begriff, den man noch gar nicht kannte 🙂 Außerdem gibt es bei ihm keine Rechtschreibfehler – äußerst verdächtig!

    Losbrüllen ist auch eine Art durchzuatmen. Nur daß das meist falsch verstanden wird. Differenziert, aber engagiert – mitfühlend, aber realistisch – zartes Filet, aber vegan. Es ist gar nicht so einfach, niemandem auf die Füße zu treten. Ich selber habe ja zum Begriff der politischen Korrektheit ein ähnliches Verhältnis wie zu Masern oder Gonorrhoe. Nur darf man sich das eben nicht anmerken lassen – es sollen sich hier ja alle wohlfühlen. Was dabei leider öfter auf der Strecke bleibt, ist das eigene Wohl.
    Durchatmen.
    Das hat mir heute Morgen einfach gefehlt. Fünf Stunden habe ich mit diesem Torso verbracht und alles, was mir dazu einfiel, war mit einem langen Brett, an dessen Ende ein langer, rostiger Nagel durchgeschlagen war, drauflos zu hauen.

    Deinen Wortvorschlag würde ich gerne annehmen. Aber genau genommen würde ich dieser unsäglichen Mischpoke lieber mit Schwung in den Hintern treten.

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    • ruthtonline schreibt:

      Ja, Pantoufle, ich hab schon verstanden, dass es kein Problem der fehlenden Begriffe ist (den Jules kenne ich uebrigens auch schon… also seinen Blog). Das Gegenteil, wohl eher. Bei dem von Dir angesprochenen Thema kann man vor lauter Begriffen und Deutungen daran ersticken, bevor ein Text zusammenkommt. Man versucht die Worte hochzuwuergen, aber sie bleiben einem trocken im Halse stecken. Wenn man es dennoch schafft einige auf die Zunge zu bringen, dann werden sie einem garantiert da schon wieder umgedreht, was wieder zum Wuergreiz fuehrt. Was am Ende trotz Allem heraus kommt geraet mt Sicherheit Vielen in die falsche Kehle (von wegen political correctness und so) und dann kriegt man eins auf die Fresse.
      Da ich das ganze ein bisschen aus der Ferne beobachte, naemlich von der anderen Seite des Mittelmeers, also zwischen Syrien und Tuerkei mit Deutschland im Hintergrund, finde ich diese Wortnot bezeichnend fuer das, was da abgeht. Da koennte ich noch ein paar Worte mit -Not finden. Wahrheitsnot, Menschlichkeitsnot, Verstaendnis- und Erklaerungsnot, wer da was mehr verdreht und auf den Kopf stellt und wer wen mehr zum Affen macht.
      Deshalb hat mir das so gut gefallen und ich finde es ist Dir gut gelungen das zum Ausdruck zu bringen.
      Gruesse aus Jerusalem
      Ruth

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  5. rainer schreibt:

    ……………“eine Freude am Scheitern“………………es ist höchste Zeit, dass Merkel scheitert……und dazu wäre jedes Mittel recht…..

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    • pantoufle schreibt:

      Und dann haben alle Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf, wird Hartz4 abgeschafft und beträgt der Mindestlohn 14,75€? Rückzug aus Afghanistan und Austritt aus der Nato?

      Warte mal: Ich rege mich ganz plötzlich auf! In Österreich wird gerade der neue Bundespräsident gewählt. 50% für den Grünen, die anderen 50% für den Faschisten. Selbst wenn der faschistische Kandidat Hofer bei einem Attentat oder sonst einem Verkehrsunfall sterben würde, blieben immer noch die 50% Faschisten, die ihn gewählt haben. Wo zum Teufel ist da der Fortschritt?

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  6. Stony schreibt:

    »Ich dachte mir: Warum sollen sie das nicht auch einmal lesen? So etwas angebrochenes, sprachloses.«

    Gut, so.

    ***

    »Außerdem gibt es bei ihm keine Rechtschreibfehler – äußerst verdächtig!« (← „löblich“!☝¡¡)

    »Nur darf man sich das eben nicht anmerken lassen – es sollen sich hier ja alle wohlfühlen.«

    Ja nee, glaub Dir kein Wort nich!

    Laß es raus – wird ja nicht so schlimm werden:

    Wenn du denkst es geht nix mehr…

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  7. flurdab schreibt:

    Zu Mina Ahadi und ihrer Gleichsetzung der AfD mit ultrakonservativen Islamverbände habe ich auch ein Schmankerl.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article155558046/Ein-Produkt-Ihrer-zuendelnden-Sprache-Frau-Petry.html
    Man beachte die Personalie Cemile Giousouf und ihre Verbindung zu Millî Görüş.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cemile_Giousouf

    Da warnt also eine Islamkritikerin und eine Integrationsbeauftragte der CHRISTLICHEN Union Deutschlands, mit Mihigru und Islamangehörigkeit, in ähnlicher Wortwahl vor der AfD?

    Ich bin vermutlich von zu schlichtem Gemüt, aber seltsam finde ich dies doch.
    Wobei ich bisher noch nirgends gelesen habe dass die AfD Atheisten mit dem Tod bedroht bzw. die Menschenrechtserklärung der UNO ablehnt.
    Da haben die Islamverbänden eine deutlich andere Zielrichtung.
    Ich begegne mittlerweile den Aussagen jedes Moslem und angeblichen Ex- Moslem mit Misstrauen.
    Vielleicht werde ich auch nur hysterisch, was auch nicht schlecht wäre, denn dann müsste nach Gabriels Aussage der Reichtum auch noch kommen.

    Grüße

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    • pantoufle schreibt:

      Moin Flurdab

      »… daß die AfD Atheisten mit dem Tod bedroht«

      Na ja, zugegeben: Da ist die AFD schon noch Abendland. Die Idee mit dem Schießbefehl an den Grenzen ging nicht einher mit dem zwingenden Anruf »Welche Religionszugehörigkeit haben Sie?« Da ist man ganz Demokrat, da wird niemand bevorzugt oder benachteiligt.
      Was den Umgang mit Flüchtlingen und Minderheiten allgemein betrifft, wie das Parteiprogramm der AFD aussieht und was verschiedene Sprachrohre der Partei gelegentlich abfeuern: Das darf allerdings auf Schwebehöhe über dem Grundgesetz und Verträglichkeit mit der UN-Carta überprüft werden.

      Millî Görüş. Wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Hmmm! Ist das jetzt gut oder schlecht? Oder einfach nur völlig nebensächlich. Bei deutschen Verfassungsschutzbehörden kann man da ja nie sicher sein. Das heißt: Oder man kann genau dann sicher sein, daß nichts an den Verdächtigungen dran ist.
      Das ändert natürlich nichts daran, daß ich Dein Unwohlsein in Bezug auf diese Verbände teile. Diese Magenschmerzen erstrecken sich allerdings auf Vereinigungen ganz allgemein, wenn der Begriff Religion darin auftaucht. Von CDU bis graue Wölfe.

      Und im übrigen gilt, was bereits bis zum Erbrechen wiederholt wurde: Würde bei der AFD auch nur im Kleingedruckten der Name Karl Marx auftauchen, hätte man den Laden schon vor langer Zeit dichtgemacht. Die hätten keinesfalls gewartet, bis die 17% bei einer Wahl eingefahren hätten! Kein Linker hätte auch nur im Ansatz so einen Blödsinn wie Storch oder Petry absondern können, ohne 24 Stunden später im Bau zu landen. Soviel noch zum Thema »Verfassungsschutz«.

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  8. R@iner schreibt:

    Esoterik: Homöopathen tagen unter wissenschaftlicher Schirmherrschaft

    Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte sorgen normalerweise nicht für kontroverse Diskussionen. Doch zur 165. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte (26. bis 28. Mai) hagelt es Kritik – vor allem weil die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Eva Quante-Brandt (SPD), die Schirmherrschaft des Kongresses übernommen hat.

    Mwahaha.

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    • pantoufle schreibt:

      Daß die nach 165 Jahren noch keiner aus dem Verkehr gezogen hat? Mehr als 150 Jahre im Geschäft und immer noch keine nachweisbaren Heilerfolge. Dafür aber doppel-doppel-blindverkostungstests, bei denen sie warten, daß endlich mal eine Heilung außerhalb des Rauschens der Statistik auftritt. Seit 150 Jahren passiert das aber nur in den Größenordnungen, in denen sie auch ihre »Wirkstoffe« auf Zuckerkügelchen kippen.
      Die dummen Gesichter würde ich gerne sehen, wenn man ihnen Antibiotika nach solchen Rezepten verabreicht.

      »Edzard Ernst, emeritierter Professor für Alternativmedizin ergänzt, Homöopathen seien nicht an wissenschaftlicher Erkenntnis interessiert. Homöopathie, so Ernst, sei von Anfang an mehr Religion als Medizin gewesen.«

      So isses!

      Die einzigen Heilerfolge, die die zu verzeichnen haben, beruhen auf der Tatsache, daß die Menschen zum Glück meist von selbst irgendwann gesund werden. Dann kann man natürlich auch behaupten, es hätte an den rituellen Tänzen gelegen.

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      • Stony schreibt:

        Vor einigen Wochen mit ’nem Kollegen über sowas gesprochen. So recht erklären wie das funzen soll konnte er mir – oh Wunder – nicht. Als ich ihm anbot 1-2 Liter vom Höchstpotenzierten zu trinken, und nicht instantan (oder in naher Zukunft) zu versterben, kam er mir mit dem bedeutsamen „Naja, dran glauben mußt du schon, sonst wirkt es halt nicht!“ Belege für die ‚Wirksamkeit‘ waren die üblichen Wunderheilungen einer Großmutter von der Freundin einer Bekannten (o.s.ä.). Immerhin konnten wir uns darauf einigen das Thema nicht mehr anzusprechen. *seufz*

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