Was andere so schreiben II

parsons

Die wiederkehrende Rubrik, die mir immer dann in den Sinn kommt, wenn die Tikerscherk bei sich »das Leben der anderen« aus der Versenkung holt. Es scheint ansteckend zu sein.
Ja, die Tikerscherk lese ich. Wie den Flatter, Doctor und Epikur. Das war’s dann aber auch schon beinahe. Hab ich jemanden vergessen? DaMax natürlich! (Der droht ja so schnell mit entfreunden, wenn man ihn nicht verlinkt) Oder um es kurz zu machen: Das, was in meiner Blogroll steht. Für die Statistiker unter Euch: Der häufigste Klick dort ist »meine schönsten Katzenphotos«.
Sollte einem das zu denken geben?

Stichwort Denken. Wie auch beim letzten Mal wird schon wieder auf keinen sogenannten Watchblog verlinkt. Zum einen, weil sich mittlerweile der Eindruck verdichtet, daß dort, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, ein Strom von Geld, Drogen oder willige Frauen aus Sachsen sonstwoher als Ansporn fließt. Zweitens handelt es sich bei den vermuteten Drogen offensichtlich um Patex-Verdünner. Und das Ergebnis ist dann auch so. Genau so! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Behauptung, daß Käsebrötchen lecker sind, als Verschwörungstheorie gilt. Käse-Trailisten gegen Jepsianer.

Auf den anderen Blogs… nun ja! Man nähert sich langsam dem selben Standard an. Die Welt geht unter und das hauptsächlich, weil niemand auf den entsprechenden Blogger gehört hat. Oder auf Marx. Weil Marx aber tot ist wie auch Väterchen Stalin… da war doch was? Ach ja! Das geschah so um 1968 herum. Da hatten solche (öffentlichen) Diskussionen noch Zuhörer, wobei man davon ausgehen kann, daß vielleicht 10% dieser Zuhörer die entsprechende Literatur auch im Regal hatten. Nicht im Kopf, aber dafür hatte man ja den Mann auf der Bühne und den Trotzkisten in der Stammkneipe. Kariertes Hemd, 14 Semester Maschinenbau und auch sonst eher unbefriedigt. Jeden Abend auf dem selben Platz, Altbier, Zigarette und immer auf der Suche nach einem Opfer, mit dem er den Klassenkampf ausdiskutieren konnte. Die Klasse, um um deren Befreiung es dabei ging, saß derweil vor dem Fernseher und schaute »Dalli, dalli!«. Was sich allerdings nicht auf das Ende des Kapitalismus bezog.
Wie gesagt: Das war alles schon mal da und wenn ich mich recht erinnere auch erheblich amüsanter.
Aber auch da mag mich mein Gedächtnis trügen.

Wobei mich meine Erinnerung nicht trügt, ist die Bemerkung einer sonst ziemlich geschätzten Person gestern Abend, die mir ganz freundschaftlich und ohne spürbare Herablassung verkündete, ich sei ja wohl eher der Handwerker. Handwerker im Sinne von dreckigen Fingernägeln. Was das andere, also das mit gepflegten Händen sei, blieb mangels Nachfrage offen. Vielleicht frage ich beim nächsten Mal.

Jetzt bin ich aber – um mit den Worten des geschätzten Kollegen waswegmuss zu sprechen – abgeschwiffen.

Was lese ich also, halte es außerdem für so interessant, es den ebenso geschätzten Lesern weiterzuempfehlen?
Was Handwerker eben so lesen…

Meisterhafte Motoren
»Günters Spaß-Motoren-Seite«! Da baut jemand ganz wunderbare Dampf-Motoren. Kleine und kleinste Meisterstücke und es ist einfach ein Freude, sie sich anzusehen.

Kosten für eine Einheit elektrischer Energie in Pfennig.

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Und leise ist diese hochmoderne Anlage ebenfalls! Fast ohne Vibrationen, was die Kosten für die Maschinenbettungen erheblich senkt. Neben dem Maschinenraum des beschriebenen Kraftwerkes befindet sich ein Zeichenbüro, in dem die Angestellten arbeiten können »ohne daß sich bis jetzt Unzuträglichkeiten herausgestellt hätten.«
Wieviel dB-A das ganz genau sind, darüber schweigt sich der Bericht aus – Lärmschutzvorgaben standen in diesen Zeiten nicht an allererster Stelle.

»Mr. Barker, Leiter der elektrischen Lichtanlage in Cambridge, spricht sich nach 6jähriger Erfahrung durchaus lobend über die Motoren aus. Eine Turbine lief 1 Jahr ohne Beaufsichtigung und war nach Verlauf dieser Zeit in gutem Zustande. Sie hatte in 3 Monaten 600.000.000 Umdrehungen ohne Oelwechsel gemacht. Nach 6jährigem Betriebe wurde ein Motor auseinander genommen; er zeigte im Inneren noch die Feilstriche an Stellen, wo nach den Voraussagungen ein Zerfressen am stärksten hätte stattfinden sollen. Eine Erhöhung der Erzeugungskosten für die elektrische Einheit trat nach der Einführung der Turbinen trotz gesteigerter Kohlenpreise nicht ein.«

Ob man nur vergessen hatte das Oel zu wechseln? Überhaupt wäre es eine interessante Frage, was für Oelsorten damals zur Verfügung standen. Immerhin drehten Turbinen des Erfinders Charles Parsons teilweise mit bis zu 20.000 Umdrehungen (die oben beschriebene allerdings nicht; die ersten Turbinen kamen noch ohne Untersetzungsgetriebe aus). Das ist selbst in heutigen Zeiten eine harte Beanspruchung für legierte Schmierstoffe. Nota bene: Oelfilter gab es damals noch nicht!

Auch interessant ist die Frage nach der Bedeutung des Wortes »Pferdeschoner«. Alle, die in Richtung Hufeisen getippt haben: Kalt!
Nach der langatmigen technischen Beschreibung, die mit ein wenig Mitdenken eine Art mechanischen Stoßdämpfer beschreibt, kommt dann doch noch die Erklärung:

»Vielfach hat man, in Großstädten namentlich, Gelegenheit zu beobachten, daß Pferde eine Störrigkeit entwickeln vor dem Anziehen der Wagen. Es ist dies meist der übermäßigen Beanspruchung derselben durch häufiges Anziehen zuzuschreiben und beispielsweise müssen Pferdebahn-Gesellschaften ihre Zugthiere schon nach durchschnittlich 4 Betriebsjahren ausmärzen, da die Pferde dann meist nicht mehr im Stande sind, die übermäßigen Beanspruchungen, welche das Rückgrat der Thiere beim Anziehen der Wagen erfährt, zu ertragen. Es ist hierunter durchaus nicht zu verstehen, daß solche Pferde etwa schon arbeitsuntauglich sind; sie finden meist, nach gründlicher Ruhe, für landwirthschaftliche Zwecke vortheilhafte Verwendung, doch muß vor Verwendung solcher Pferde zum Betrieb landwirthschaftlicher Maschinen (Göpel) gewarnt werden, weil sie hierzu meist untauglich sind.«

Ja genau! Da hätte man eigentlich auch selber drauf kommen können. Probleme des Jahre 1890 und eine ungewohnte Verwendung des Wortes »ausmerzen«.

Wo man so überaus nützliche Informationen bekommt? Die deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, das Polytechnische Journal zu digitalisieren und frei im Internet verfügbar zu machen. Aus den Jahren 1820 – 1931 finden sich ca. 350 Ausgaben mit (???) Artikeln. Das ist für mich bereits seit mehreren Monaten nicht endender Lesestoff für geruhsame Abende.

Nichts mit Sex? Nein. Nichts mit Sex. Und natürlich auch keine Lügenpresse.

An dieser Stelle könnte man das Ganze sowieso abbrechen. Linktips, das Leben der anderen, lass mal Netzwerken? Was verlinken wir da eigentlich? Das, was wir selber gerne geschrieben hätten, was uns wenigstens selber interessiert? Oder doch ein »sieh mal: Das bin ich!« Eine Vergabe an andere, was man schreiben kann oder darf. Der Kiezneurotiker hat es neulich bei seinem Blog-Geburtstag schön auf den Punkt gebracht mit einer Aufzählung dessen, was ein Blogger angeblich nicht schreiben sollte. »Es ist beeindruckend, welche Energie Menschen darauf verwenden, andere Menschen zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Wenig macht das in einer so frontalen Weise deutlich als wenn Sie bloggen.«
Nicht, daß ich mich dadurch angesprochen fühlen würde, aber zum Nachdenken bringt es einen dann doch. Wie sehr beeinflußt das im Hintergrund das, was man da schreibt?
Und sollte man regelmäßig Link-Empfehlungen schreiben, um dieses Problem auszulagern?

Nein, einen hab ich dann doch noch! »The tall neodymium ribbon«. Mein nächstes Projekt nach dem Vorverstärker. Zusammen mit einem Basshorn und einem adäquaten Mitteltöner.
Diese Bändchen-Lautsprecher haben in dieser Form einen konstruktionsbedingten Nachteil, wie sich auch schon bei dem Projekt von Michael Gaedke gezeigt hat. Der Luftspalt zwischen Bändchen und Magnet macht Ärger und schränkt den Einsatz trotz großer Membranfläche unverhältnismäßig ein. Außerdem führt eine einfache Riffelung lediglich zu Stabilisierung des Bändchens in horizontaler Ebene, was ab einer verhältnismäßig kurzen Länge schon nicht mehr ausreicht.
Ich verfolge einen Lösungsansatz, der den Luftspalt mit einer Folie umgeht, was auf eine Mischung zwischen Magnetostaten und der Mechanik eines Elektrostaten hinausläuft.
Wir werden sehen!
P.S. Zudem haben ausgiebige Simulationen mit FEMM (Finite Element Method Magnetics) gezeigt, daß eine Doppelreihe von Magneten auf jeder Seite ein zwar etwas schwächeres, aber deutlich homogeneres Magnetfeld erzeugen.

Ich bin wohl doch eher der Handwerker.

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20 Antworten zu Was andere so schreiben II

  1. El Loco Maximus schreibt:

    Boah, du bist so ein Fiesling! Als ob ich immer mit Entfreunden…. Du mieser, kleiner…. NIE WIEDER WERDE ICH DIESES BLOG LESEN!!!

    PS: das war Polemik
    PPS: keiner versteht mich
    PPPS: das Internet nervt, oder?
    PPPPS: lass mal wieder eine Weinprobe machen zusammen 🙂

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    • pantoufle schreibt:

      Wäre ich der Fiesling, der ich bin, würde ich SOFORT auf eine der Stellen verweisen, wo genau diese Drohung wie ein Pferdefurz durch die Tiefe des Raumes wanderte!

      Und ja: Das Internet nervt. Ich werde es abschalten!

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    • pantoufle schreibt:

      Am achten diesen Monats schon was vor?

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    • Joachim schreibt:

      Internet abschalten ist einfach. Stecker raus. Ups… beep beep.

      Sorry (und das ist nun doppeldeutig :-), bin wieder da. Ich glaube, Max dachte bei Fiesling sowieso nur an Riesling. Wikipedia sagt, sie würde zu den kulturprägenden Weißweintrauben zählen. Prost ihr Beide. Möge das gelingen.

      Nun ja, Linksammenlungen lassen sich schlecht kommentieren. Also habe ich auf Sex geklickt. Natürlich. Denn Sex sells. Ah, Facebook und seine Zensurpraxis also.

      Es gibt Leute, die sagen, Facebook hat das Hausrecht und wenn sie keine Frauen mögen, Männer übrigens auch nicht, Sex schon gar nicht, dann dürften sie das. Dumm ist nur, dass es ihnen nicht um Frauen- oder gar Menschenrechte geht. Es geht ihnen um ihren Ruf als Geschäft. Es geht um sonst nix, als Geld und prüde Moral einer Masse wenn man mal davon absieht, dass Nippel oder äußere Geschlechtsteile ein eindeutiges Computer-lesbares Kriterium darstellen. So weit sind wir schon. Computer können das ohne jede Emotion. Emotion ist böse. Ich finde auch, alle Männer sollten zu Eunuchen gemacht werden. Und die Frauen auch. Weil, is ja Gleichberechtigung. Ja klar. Ich bin in der starken Versuchung zu schreiben, „nur weil ihr da Probleme habt“ … und offen zu lassen, um welche Probleme und wen es sich handelt. Aber, ich habe es sowieso schon mit jedem verdorben. Lassen wir das also.

      Der Satz: Kaufe nicht bei Kanaken könnte dagegen Satire sein, sich sogar auf (s/.*/weniger sozial agierende Firmen/) beziehen. Man weiß et ja nich. Vielleicht mag Facebook ja Kanaken? Weil ein „alter Kanaker“ ist sowas wie ein „alter Schwede“. Oder ein Kanake ist eine Umschreibung für anders aussehende Leute. So ähnlich vielleicht wie in Deutschland der Glatzkopf mit Springerstiefel. Der sieht auch anders aus. Dann wäre Kanake ja gar kein Schimpfwort. (Ironie, nur so als Hinweis, als wäre Glatzkopf mit Springerstiefel kein Schimpfwort. Nicht verstanden?` Die Unlogik sollte Dir in das Gesicht springen).

      Alter Schwede. Das mag Facebook also? Tolerant sind die ja. (muss ich jetzt? Nee. Wer nicht geschaltet hat, der hat sowieso bis hier nicht gelesen)

      Andere sagen, Facebook sollte das Löschen den Behörden, der Polizei und sogar den Richtern überlassen. Weil so sei Rechtsstaat. Verboten ist verboten und erlaubt ist erlaubt. Das zu definieren ist Aufgabe des Staats. Es muss alles seine Ordnung haben im Land der Bayern und im Land der der Preußen. Weil Michel kann doch nicht zum Wohle Aller entscheiden. Sieht man doch, wie der wählt. Eigentlich brauchen wir einen guten Diktator. Seehofer bietet sich bestimmt an. Und dann wird alles besser.

      Ich würde ja zustimmen, hätte ich nicht bei der Debatte um die Stoppschilder gegen sogenannte „Kinderpornographie“ (als würde es möglich sein mit Kindern Pornos zu machen; die Medien sind vielmehr Beweise für Kindesmissbrauch), erfahren müssen, das selbst so ein Satz „Denkt niemand an die Kinder“ überhaupt nichts mit Kindern zu tun hat.

      Kurz: Löschen statt Sperren hat trotz vieler möglicher Kritikpunkte und einer eigentlich unglaublichen Simplifizierung funktioniert.

      Manchmal muss man pragmatisch sein. Ich sehe das allerdings anders. Es ist ziemlich blöde, von einem Auto angefahren zu werden. Deshalb passe ich auf. Deshalb erziehe ich meine Kinder aufzupassen. Sie sind nun groß und wenigstens das hat funktioniert. Nun möchte mir die Politik das Anschauungsmaterial für meine zukünftigen Enkel wegnehmen. So nach dem Motto, keine Autos oder maximal Zone 30 und das Kind überlebt. Dummerweise nur bis zum nächsten Raser. Tut mir Leid, für meine Kinder ist das keine Option. War es ein Fehler, meiner Tochter rotten.com zu zeigen, als sie alt genug war (falls man dazu alt genug sein kann)? Schau, so sehen Raser aus, nach dem Unfall. Aber bis zum Unfall passt Du selbst auf und glaubst nicht alles das, was jemand schreibt oder zeigt. Ein Fehler?

      So wie es heute ein Fehler ist, mit Kindern zu baden oder als Mann ein fremdes Kind zu trösten? Gute Frage. Ein Opfer sexuellen Missbrauchs hätte mich bei dieser Frage fast gelyncht. Ich kann es so gut verstehen. Ich kann es (nicht wirklich) nachfühlen.

      Genau deshalb. Heute ist meine Tocher da weit hysterischer als ich, was menschenunwürdige Inhalte angeht. Mission completed. Nein nein, mit „was einen nicht umbringt macht einen stark“ hat das aber auch gar nichts zu tun. Mit Medienkompetenz schon.

      Liebe Politik, ihr könnt das Internet regulieren, bis es in brauner Einheits- Kommerzsause vollkommen versinkt. Ihr könnt die Werbung von RTL mit Lichtgeschwindigkeit über die Überholspuren jagen, weil die bezahlen ja dann dafür, etwas von Kostenlos reden, aber wertlos meinen und noch die Telekom zum König des Netzes machen. Jede Äußerung im Netz, jeden Klick könnt ihr aufzeichnen, mit Big Data alles überwachen und gleichzeitig sagen, niemand wolle einen Überwachungsstaat. Und zensiert mir dem kommenden JMStV gleich jeden, der sich nicht der „freiwilligen“ Zwangszensur „Jugendschutzprogramme“ unterwirft. Weil, Programme haben keine Emotionen. Internet und Pantoufle sind sowieso ab 18.

      Es gibt nur ein Problem. Einmal damit angefangen werden die Kinder nicht schlauer. Naziparolen kennen die gar nicht und erkennen sie gar nicht mehr. „Nie wieder“ wird von Euch, der Politik und den Behörden abhängen. Ihr seit dann in der Pflicht. Michel weiß von nix mehr, nicht einmal von schönen Menschen.

      Wenn ihr diese Pflicht erfüllt, was werden das für Menschen werden? Schafft ihr Euch so ab? Oder ist Eure Sicht die Sicht der Selbsterhaltung? Ich weiß es nicht.

      Wär‘ jedenfalls nicht so schlecht, kein Terror mehr, keine sexuellen Übergriffe mehr und keine Diskriminierung. Doch bei den bisherigen Lösungen der Politik graut mir davor. Die Zunahme des Populismus in Europa, die zunehmende Fremdenfeindlichkeit bis in die Spitzen der Politik und der Plan der „intelligenten Grenzen“ lässt mich überlegen, ob Euch nicht besser mal jemand im zarten Alter rotten.com gezeigt hätte. Dann wüsstet ihr auch, wie ein Ertrunkener aussieht. Schon ohne das wissen zu wollen macht mir das Alpträume. Euch nicht? Braucht es wirklich eine

      Schockterapie für die Politik. Denn das habt ihr leider als Kinder wohl geschützt von den Eltern nicht gelernt.

      Wie in jedem schlechten Märchen gibt es kein Happy End.

      Und so kam es dann, dass die widerwärtigen Dinge im Netz nicht verschwanden. Leute riefen zu Religion auf, weil das Macht und Profit brachte. Leute verdrehten die Wirklichkeit (wie etwa „die Telekom sei für Netzneutralität“ oder „niemand denke an die Kinder“, oder „wir schaffen das“ und mit wir sind wirklich wir und nicht sie und wir gemeint) und jede Wahl wurde radikaler. Wie es neue Grenzen gab brannten die Bücher, zuerst die falschen, wie das jetzt doch fast von den Büchern des Katzenheinis gefordert wurde. Und dann? Dann fangen wir an wieder Bücher auswendig zu lernen.

      Schöne gerade Menschen sind ein hohes Ziel. Menschen ohne Rückrad hab’n wir schon zu viel (oder so ähnlich meinte Bettina Wegner früher einmal).

      Dieses Ziel wurde leider verfehlt und weg zensiert. Doch ein Happy End. Wir merken davon gar nichts. Wir merken gar nichts mehr.

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  2. pantoufle schreibt:

    Moin Joachim

    Daß Du auf Sex klickst! Das war der Platzhalter für Katzenbilder!

    Außerdem fand ich das Mädel recht anschaulich. So ganz leicht barock und schöne Haare hat sie auch. Abgesehen davon fand ich die Aktion ganz lustig, auch wenn Facebook nicht unbedingt meinen Lebensmittelpunkt darstellt. Wer bei Facebook was wann löschen soll, geht mir allein deswegen auch etwas am Arsch vorbei. Ich halte es immer für ein Problem, wenn man eine Meinung mit einem mathematischen Algorithmus darstellen will. Und darauf wird es hinauslaufen. In Zeiten von Service-Centern, in denen Langzeitarbeitslose einen 5minütigen Crashkurs darin bekommen, wie man Anrufe abwimmelt, kann man nichts Besseres erwarten.
    So betrachtet sehe ich große Chancen darin, dieses Problem beim »Service« der Telecom zu lösen.

    Von wegen »Linksammlungen lassen sich schlecht kommentieren«! Meine Links sind ja wohl großes Hallentennis! Ich habe mit aller mir zur Verfügung stehenden Macht alles unternommen, um keinerlei Reibungsflächen entstehen zu lassen. Aerodynamischer Mainstream für Motörheads. Nicht mal ein Metal-Video von Meschuggha oder Frank Zappa!

    Dabei hätte ich gaaanz anders gekonnt, wenn ich nur gewollt hätte. Zum Beispiel die Meldung in der Frankfurter Rundschau. »Nachdenkseiten: Die Anti-Lügenpresse-Front« von Steven Geyer. Das allein schreit nach einem Großkampftag in Trølleberg! Es ist zwar ein selten dämlicher Artikel, aber das macht ja bekanntlich nichts. Es trifft ja sowieso die Doofen 🙂
    (Mal ganz im Ernst: Wie es dieser stilistische Fehlgriff in die FR geschafft hat… man könnte ja noch über das Thema reden – aber doch nicht so!)

    Und welche Steilvorlagen hätte ich für dieses Thema gehabt… daß ich das an mir vorbeikriechen ließ:

    »Plump, Herr Berger. Plümper als plump.
    Anstatt sich mit den von vielen Seiten gewürdigten ausführlichen Argumenten Wolfgang Liebs zu seinem Austritt aus NDS auseinanderzusetzen, ein großes mimimi.

    „Einigen Trollen gelten ja sogar die NachDenkSeiten als Teil einer Querfront. Inhaltlich wird dabei meist die kritische Linie der NachDenkSeiten zur Außen- und Sicherheitspolitik der NATO-Staaten ins Feld geführt.“ haben Sie eigentlich gelesen, was Herr Lieb geschrieben hat, Herr Berger??? Antiamerikanismus ist das Stichwort – aber es ist mitnichten der Hauptpunkt der Kritik.
    „Wer beispielsweise Albrecht Müllers Interview mit Ken Jebsen kritisiert, der soll doch bitteschön erst einmal sagen, was konkret Albrecht Müller in diesem Interview Falsches gesagt haben soll.“
    Es gibt sehr viele Texte zu diesem Thema. Nein, die Arbeit müssen Sie sich schon selber machen. ZB unsere Recherchen lesen
    Herr Berger, _Sie sind eine Beleidigung für unsere Intelligenz!«

    Vor allem der letzte Satz hat es mir besonders angetan. Ich könnte ihn stundenlang lesen. Auch wenn er ursprünglich vermutlich »Sie beleidigen uns mit Intelligenz!« lauten sollte. Aber Tastaturen sind ja nicht jedermanns Sache.

    Womit wir aber auch wieder bei Facebook wären.

    [»Sie sind eine Beleidigung für unsere Intelligenz« Ich komme einfach nicht darüber hinweg! Vor allem, wenn man den Rest des Gedichtes liest. Der Säzzer]

    Bei Flattern wird darüber übrigens auch recht possierlich darüber diskutiert. Ich halte mich da aber besser raus – mit Kommentaren hab ich in letzter Zeit nicht so das Händchen. Obwohl es mich schon interessiert!
    Wollte ich nur mal sagen.

    Was mich eigentlich im Moment viel mehr interessiert, ist die neue Werbekampagne der Bundeswöhr. »Mach, was wirklich zählt.« Mit Punkt!
    Von dem gewohnt schwachsinnigen Motto einmal abgesehen – man wirbt recht massiv mit den Mädelz. Der Haufen ist ja nun offen für jeden. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen an diese Flintenweiber! Da schwafeln sie von Feminismus und Emanzipation und alles, wofür es dann reicht, ist eine Knarre in die Hand zu nehmen. Wir.wollen.töten. Soldatin_XX_en. Punkt.
    Wenn es noch einen Beweis braucht, wie grotesk unpolitisch dieses Gegender ist, dann ist er wohl hier zu finden. »Welcher Weg wird DEINER?«

    Kraftwagenfahrer_in!

    Es.ist.zum.kotzen. Wie man so einen Müll unter dem Eindruck von Afghanistan und Syrien noch unters Volk bringen kann, ist mir ein Rätsel.

    Und alles, was die Mehrheit fertigbringt, ist einen Facebook-Account am Leben zu halten. Es ist wohl mal wieder Zeit für einen Text von Gustav Landauer.
    Auch wenn ihn niemand lesen will.

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    • Fluchtwagenfahrer schreibt:

      Moin Pantoufle,
      „Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt.“ – (Struck)Regierungserklärung, Berlin, 11. März 2004
      Wir.sollen.Töten.
      Es. ist. zum. kotzen. = < hoch ²
      Aber. das. Volk. interessiert. sich. nicht.
      Für Soldaten/GG und/oder Außen und Sicherheitspolitik.

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    • Joachim schreibt:

      Sach ma, Du kennst mich ja in meiner grenzenlosen Ignoranz, ich ignoriere einmal komplett, was Du sagst (nicht!!). Was meinst Du, was sollte man tun, wenn es.zum.kotzen ist? Weil, irgendwie ist diese Aussage keine Alternative.

      Wirf Hirn vom Himmel? Ich deute das mal an. Wie wäre es, die schlimmsten Probleme, etwa das Flüchtlingsproblem so anzugehen, wie man eine „Turbine mit Dynamomaschine direkt gekoppelt“ bauen würde.

      Wie weit kommt man, wenn man ewig streitet, Tatsachen ignoriert, Anderen die Schuld in die Schuhe schiebt und nur versucht, die Oberhand zu gewinnen? Ist da wirklich „politisches Denken“ geeignet, das Problem zu lösen?

      Das ist der Unterschied zwischen einem Ingenieur und einem Politiker. Natürlich machen Ingenieure auch Mist. Doch beim Flüchtlingsproblem geben die Menschenrechte den Takt an.

      Let’s work together.

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      • Joachim schreibt:

        Nachtrag: together we can stand every boy every woman every man.

        Oh man, beinahe hätte ich mir die Haare geschnitten. Nein, ich hab’s machen lassen. Schluck. Sollen wir den Bart auch machen? Nein, der kommt ab. Oder eine Kopfmassage? Brrr never ever again. Ich konnte nach kost‘ doch nicht mehr und dem Blick des Mädels nicht nein sagen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es ihr zu schulden.

        Geht das nicht furchtbar auf die Hände? Ja schon. Was willst Du mal machen? Visagistin. Ja gut. Sie lächelte. Und ich dachte daran, wie viel die von ihren Gehalt nun für diese Ausbildung aufbringen muss. Und das dies jede Friseuse machen will. Ich hoffe, das klappt.

        Und den Song, die Lyrics zu „almost cut my hair“, die sucht ihr nun mal selbst. Oder auch nicht.

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      • pantoufle schreibt:

        Einen winzigen Teil des Problems sehe ich mir heute abend auf der Gemeinderatssitzung bei uns im Dorf an. 30 Flüchtlinge! Dreißig in Worten und da sind welche, die haben Angst um die Wäsche auf der Leine im Garten. Also nicht die Flüchtlinge.
        Als wenn jetzt noch jemand seine Wäsche raushängen würde.
        Da muß ich wohl hin, um den libertären Flügel zu stärken.

        Aber mal eben was ganz anderes: Norbert Häring (wurde auch schon mehrmals auf dieser Präsenz verlinkt) hat sein Frankfurter-Rundschau-Abo in einem offenen Brief gekündigt. Durchaus lesenswert und ziemlich genau das, was ich über diesen dummen Artikel denke.

        Auszugsweise:
        […] Es ist mir schwer verständlich, wie Sie, eine langjährige Chefredakteurin der taz, so ein rufmordendes Machwerk in Ihrem Blatt dulden können. Zwei Drittel des Beitrags referieren angebliche Verschwörungstheoretiker und –theorien von links bis rechts, die der Autor zu einer „Querfront“ vereint und auf unterschiedliche, zum Teil nur assoziative Weise mit Albrecht Müller und den Nachdenkseiten in Verbindung bringt. Das dient erkennbar nur dazu, den unbequemen und einflussreichen Links-Sozialdemokraten bei seiner (potentiellen) Leserschaft als verkappten Rechten, wenn nicht gar Völkisch-braunen darzustellen.«

        … und schon wieder ein Querfröntler mehr 🙂

        Höchste Zeit, daß auch ich dieser Einheitsfront beitrete – wo war doch nur gleich das Anmeldeformular??

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        • GrooveX schreibt:

          formulare bei denunzenkalle – aber nur noch heute. ausverkauf!

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        • pantoufle schreibt:

          Oooch!
          Danke für den Hinweis. Und sein dauerzugedröhnter Pinscher hält die Leichenrede.
          Wir alle werden seine ausgewürfelten Adjektive vermissen, aber wenn seine Mission jetzt erfüllt ist … ………………………………………
          Ich gebe ihm noch ein paar Punkte am Satzende mit auf den Weg. Die hat er doch immer so gerne geknabbert, wenn er wieder einmal etwas nicht verstanden hat.

          Ich wüßte ja zu gerne, ob es wieder mal die Flucht vor der Justiz ist oder dieses Mal eine handfeste Drohung? Nun ja: Krankhaftes Stalking und kriminelle Energie werden sicher dafür sorgen, daß wir ihn bald an neuer Stelle wiedersehen.

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        • Joachim schreibt:

          Und wieso regst Du Dich über einen dummen Artikel auf? Haben wir nicht Anderes zu tun? Klar, dem Herrn Lieb kann ich beipflichten, wenn er ein Ziel formuliert:

          „aus Empathie für die Benachteiligten einen Beitrag zu einer humaneren, sozialeren und friedlicheren Welt zu leisten“.

          Ich lese die Nachdenkseiten seit einiger Zeit auch nicht mehr. Möglicherweise werden manche Leute einfach plötzlich alt. Keine Ahnung. Den Fr-Artikel hätte ich nicht freiwillig gelesen, wenn Du den nicht jetzt mehrfach verlinkt hättest. Ich mag diese Sprache nicht und nicht diesen Brei und nicht diese Art Meinungen zu transportieren. Was um alles in der Welt soll der Artikel? Ich verstehe das nicht. Ich will das auch nicht verstehen.

          Einzig der Schlusssatz: „Und wer anderer Meinung ist, lügt.“. Das ist ein Freud’scher Versprecher oder Ironie. Armer Mann. So oder so.

          Hilft Dir das auf der Gemeinderatssitzung? Ich persönlich gehe da nur selten hin. 50 Leute starren Dich entgeistert an, als sie hier ein Hochhaus für Flüchtlinge abreißen wollten und ich fragte, wo die (Flüchtlinge, so vor einigen Jahren!) denn hin sollten. Ich frage, was sie sich denn denken würden wenn die sagen ihre Wohnqualität in meiner(!) Straße würde sinken und meinen, die Gebäude- und Grundstückspreise würden sinken. Aha.

          Hallo? Ich wohne da. Es ist mein Haus, da recht vorne an der Straße. Es sind meine Nachbarn. Auch die mit dem Schleier, die mit dunkler Hautfarbe und die, die den Balkon schon mal zum Bazar machen. Ich mag das. Ich mag meine Nachbarn, selbst wenn die mal nerven. Die Kinder dürfen auch mal auf dem Moped sitzen um wie eine Katze senkrecht in die Luft zu springen, wenn man dann doch den Motor startet. Schaurig schön. Schaurig ist nur, wie wir mit Kindern umgehen. Und mit Erwachsenen auch.

          Ich habe dann nicht „Pappnasen“ gesagt. Nicht zu den Kindern. Zu den Wohneigentumsbesitzern und Ratsherren. Pappnasen war auch so klar. Ich habe auch nicht gefragt, wer denn hier respektlos ist.

          Ewig später sprach mich unvermittelt eine Frau an, die ich nach einigen Überlegungen als Mutter eines Klassenkameraden meiner Tochter identifizierte. Sehr freundlich und ein wenig vorsichtig. Ich hätte das (und nicht nur das, es ging auch – egal, öffentliche Dinge) gut gemacht. Was? Ich wusste nicht einmal, worum es ging.

          Peng. Wat’n’dat? Ich habe kein Ego, ich brauche keinen Zuspruch und kein Lob. Ich brauche die Auseinandersetzung. Aber ich bin nicht unfehlbar. Ein Kompass, der ist hilfreich. Den hat sie mir gegeben. Ich bin ihr sehr dankbar. Ich bin kein Idiot und nicht vom Mars, wenn ich

          „aus Empathie für die Benachteiligten einen Beitrag zu einer humaneren, sozialeren und friedlicheren Welt zu leisten“ will.

          Das hässliche Hochhaus steht heute noch. Wohl nur wegen der Handymasten auf dem Dach und wegen der Abrisskosten. Die Kinder, die kürzlich mit Gruselmasken kamen und die sehr bescheiden waren, die auch aus diesem Haus kamen, die bekamen eine Extraportion. Mit jedem einzelnem Kind habe ich gesprochen, für jedes eine kleine Geschichte ausgedacht. Jedes Kind war willkommen. Jedes einzelne Kind hat gelächelt (und die Eltern, ein wenig abseits stehen und aufpassend auch) und sich gegruselt. Früher hatte ich sogar die rote Flammenlampe von 220V auf 12V umgebaut, den Lüfter ausgetauscht, wegen der Stimmung, dem Flattern und wegen des Rauschens. (nicht nur das… Gelantine + Farbe + Einmalhandschuhe, Blinkedinger, usw.)

          Wirklich, mir ist niemals aufgefallen, was ich das getan habe. Es interessiert mich nicht. Es gab keinen Grund und kein Ziel. Das mit der „Empathie“ Liebs oben ist nur nachträglich aufgedrückt. Eine Erklärung, eine Entschuldigung für das Sein.

          Müller? FR („Was wir wollen, wofür wir streiten, was wir riskieren – der FR-Schwerpunkt über Freiheit – Freiheit? Was ist nochmal Freiheit?), ach komm, sogar Seehofer, Merkel? Was war der letzte Gag? Merkel:

          „bei dem wir aufpassen müssen, dass der Datenschutz nicht die Oberhand über die wirtschaftliche Verarbeitung der Daten gewinnt.“

          Grusel. Back in reality. In China ist ein Sack Reis umgefallen. Dumm nur, dass Merkel und Viele sich für so wichtig halten.

          So Kinder, wer mag noch einmal zugreifen? So schön gegruselt hat’s mich lange nicht.

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          • Joachim schreibt:

            Weil das hier das ist, was Andere schreiben den allerletzten Gag, diesmal von Gabriel.
            Der meint, mit „intelligenten“ Stromzählern die

            „größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung der Energiemärkte in den 90ern“

            zu schaffen. Die Regierung nennt das „Strommarkt 2.0“. Datenschmutz ist natürlich sichergestellt.

            Und ich dachte, Halloween sei vorbei. Grusel.

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  3. opalkatze schreibt:

    Eieiei. „Kariertes Hemd, 14 Semester Maschinenbau und auch sonst eher unbefriedigt“ ist wunderschön und wird im Kochbuch vermerkt. Ich hab dich auch lieb. Und den Joachim ein bisschen.

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    • pantoufle schreibt:

      Moin Katze!
      Gehst Du hin- und wieder auch ans Telephon???

      Na ja: So neu ist der Schnack nicht. Im Original hieß er
      Karierte Hemden,
      Samenstau
      Ich studier Maschinenbau

      Ich hoffe, Dir gehts gut! Die liebe Frau hat gerade die Nase in meinen Bunker gesteckt und läßt herzlich grüßen.

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      • opalkatze schreibt:

        Hrmpf. Es ist ziemlich kompliziert. Aber sollten wir, bin nur viel unterwegs.
        Kannte ich nicht, ich war doch so schrecklich wohlerzogen.
        Danke – gib mal ’nen Kuss auf die liebe Frau. 🙂

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    • Joachim schreibt:

      Ja ja, wir Dich auch. Aber ein bisschen? Nun gut, immerhin von eine Katze und das ist bemerkenswert. Du darfst jetzt ein wenig schnurren oder meinetwegen auch kratzen.

      „Ich hoffe, Dir geht es gut“, da schließe ich mich dem pantoufle aber sowas von an.

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