Bertha von Suttner ist gerettet!

suttner

Die Redaktion der Schrottpresse nimmt die Vergabe des Friedensnobelpreises an den tunesischen Gewerkschaftsverband (UGTT), den Arbeitgeberverband (UTICA), der Menschenrechtsliga (LTDH) und der Anwaltskammer (National Dialogue Quartet
) mit Erleichterung zur Kenntnis.

Daß Angela Merkel auch nur angedacht wurde, wäre nach der Mißwahl des Barack Obama und der EU genügend Anlaß gewesen, weiteren Vergaben dieses Preises keinerlei Aufmerksamkeit mehr zu opfern.
Es gibt einfach Fragen, die man sich nicht stellen sollte. Merkel und der Friedensnobelpreis zum Beispiel. Oder warum der Friedensnobelpreisträger Barack Obama (2009) seinem Militär die Anweisung erteilt, ein Hospital in Kunduz des Friedensnobelpreisträgers Médecins Sans Frontières (1999) in Klump zu schießen. Ach ja: Das war ja nur ein Kollateralschaden! So wie die Vergabe der Ehrung an Barack Obama.

In der 114jährigen Geschichte dieser Ehrung gab es immerhin 19 Jahrgänge, in denen sich niemand fand, den man für preiswürdig befunden hätte. Eine Sitte, die man durchaus pflegen sollte: Bevor man Henry Kissinger oder Kim Dae-jung auszeichnet, sollte man besser schweigen. Save your money.

Nein, es hätte die Leistung einer Bertha Suttner nicht relativiert, sondern das Komitee beschämt. Und wenn Angela Merkel auch nur einen Funken Anstand hat, dann hätte sie des Nachts im Bett überlegt, ob sie wirklich in eine Reihe mit Bertha Suttner, Jean Henry Dunant oder Desmond Tutu gehört.

Putin marschiert in Oslo ein, umsich den Friedensnobelpreis zuholen!

Arrghh! Erst jetzt gelesen!

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4 Antworten zu Bertha von Suttner ist gerettet!

  1. Matthias Eberling schreibt:

    Wenn Mutti den FNP bekommen hätte, dann hätte ich meinen Literaturnobelpreis zurückgegeben. Isch schwör!

    Andy Bonetti

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  2. waswegmuss schreibt:

    Im Prinzip sowieso doppelt zu betrachten weil der noble Herr schließlich mit gestrecktem Nitroglyzerin reich wurde und bei einem Kollateralschaden seine halbe Belegschaft nebst Siblings entsorgte.

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  3. Joachim schreibt:

    Warum soll denn Merkel nicht den Friedensnobelpreis bekommen?

    Für einen Politiker ist es schon eine Leistung, sich durch den Artikel 16a des Grundgesetzes zu wühlen.

    Nach Absatz 2 ist es schließlich eine Gnade, wenn jemand nicht über die Nordsee nach Deutschland einreist und trotzdem Asyl bekommt. Absatz drei definiert, dass kein Asyl bekommt, wer aus einem von Bundesrat bestimmten sicheren Herkunftsland kommt. Das Land muss nicht sicher sein. Es muss nur sicher erscheinen. Kinder sagen schließlich auch immer „das wär‘ jetzt mal so“.

    Absatz 4 und 5 sind sprachliche Meisterleistungen, die weit über meinen Horizont gehen.

    In dieser Situation kann man die Kanzlerin nur loben. Wenn schon das Grundgesetz Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf spielt, dann handelt Merkel vollkommen im Sinn des Grundgesetzes. Den angestrebten Platz in der Geschichte hat sie sich klar verdient.

    Was ich eigentlich sagen wollte: Art 16a ist Bullshit. Solche Ausführungen haben in einer Verfassung nichts zu suchen. Hier reicht: „Verfolgte haben ein Asylrecht“.

    Der Satz zur Konvergenz einer Potenzreihe im Randpunkt des Konvergenzintervalls (Abelscher Grenzwertsatz) gehört schließlich auch nicht zu den Peano-Axiomen.

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