To someone

Das war nicht nur der kurze Text von Tikerscherk, der mich sehr beschäftigte. Es ist alles gerade nicht gut.
To Birte, Bianca, May (tot), May (lebt), Anne (tot), Anne (lebt), Anja, Sabine, … noch ein Glas Wein: Auf die Lebenden und die Toten.

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17 Antworten zu To someone

  1. tikerscherk schreibt:

    Das klingt aber sehr sehr traurig. Alles Gute, auch wenn das gerade unerreichbar scheint.

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    • pantoufle schreibt:

      Fühl Dich nicht schuldig. Es ist eine böse Zeit. Nur dieser Text: Der kam mir so sattsam bekannt vor, daß es mich grauste. Ich schreib Dir darüber, aber nicht hier.

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      • lazarus09 schreibt:

        Gewinner des Internationalen Wettbewerbs ..? …… Blutsauger ausgehungert …?

        Okay war nur ein Versuch dich aufzumuntern wenn’s denn Scheisse ist .. Dann nimm eben ein

        Kopp hoch
        aach wenn de Hals dreggisch is ..

        cheers

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      • pantoufle schreibt:

        Danke, Danke… geht schon wieder. Einer dieser Tage eben.
        Und manchmal sollte man einfach laut sagen, daß es eben gerade scheiße ist. Gestern war richtig scheiße.

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        • Stony schreibt:

          Gut das zu vernehmen (manchmal kannst du einem aber auch… das nächste Mal biete ich mich als stummer Bartender an)!

          Und,
          bereit
          für einen Toast
          (auf einen Verblichenen)?

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      • pantoufle schreibt:

        Moin Stony

        Ja, was soll ich sagen? Was los war, werde ich hier nicht ausbreiten. Was aber, wenn man auf die Frage »do you believe in love?« als Antwort Meschuggha entdeckt und das auch ganz plausibel findet? Und das relativ unabhängig von einer speziellen Person – mehr eine globale Antwort auf die wichtigsten Dinge, die man im Leben hat. Ganz nebenbei argwöhnt mein Ältester, daß ich Meschuggha wegen ihm (er hatte mir die Band ans Herz gelegt) gut finde; es ist aber so, daß sie ziemlich genau meinen Seelenzustand widerspiegelt.
        Eigentlich finde ich das vollkommen in Ordnung – es paßt vielleicht nur nicht so richtig zu dem, was ich vorspiele zu sein.

        Der Witz ist doch eigentlich der: Versprechen, daß er Dir nichts versprechen kann, tut ein jeder, der Dir über den Weg läuft. Das kann eine Geliebte, ein Arbeitgeber oder irgend ein Dackel auf der Straße sein. Das ist das einzige Versprechen, welches sie nie brechen.
        Die Hoffnungen, die man selber trotzdem in diese Nichtversprechen hineininterpretiert, sind natürlich nicht »Schuld« derjenigen, die genau diese negiert haben. Man ist selber für diesen Selbstbetrug verantwortlich. Die gesellschaftlich akzeptierte Reaktion darauf ist Gleichgültigkeit, Abstumpfung. Eine andere gibt es nicht – Amoklauf oder Mord aus Affekt ist strafbar. Warum eigentlich? Der Verlust der Sinne ja, aber nicht das Bestehen auf geistige Unversehrtheit? Deswegen sind Revolutionen wohl verboten.

        Warum ich Meshuggha mag? Das ist diese Gabel vorne an dem Bergepanzer, die den ganzen Dreck inklusive Deiner eigen Gefühle auf die große Gabel nimmt und dahin befördert, wohin sie gehören: Auf den Müll! Dahinter kommt niemand, der Dich »auffängt« oder ähnlich diplomsozialpädagogischen Unsinn. Da fordert Dich jemand auf blankes Florett um 22:00 Uhr hinter der Kirche? »Schicken sie mir Ihre Sekundanten!« Blödsinn. Nimm Dir einen Kuhfuß und eine Handvoll 3½t Schäkel. Laß ihn einen Moment fuchteln – die mögen das gerne und es ist gut für den Abschlußbericht – und dann hau ihm den OBI-Stahl in die Fresse. Nicht sehr stilvoll, aber effektiv. Und ganz nebenbei: Sie machen es auch nicht anders. Nur daß sie sich ihrer Florettkünste so sicher sind, daß sie Alternativen ausschließen.

        So, jetzt ist aber gut und es wird wieder gelächelt. Lächeln verschönt. Immer. Bei jedem. Auch bei Pantouflen!

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  2. Stefan R. schreibt:

    Alter, was immer es ist – halt dich gerade!
    Gruß
    Stefan

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  3. Stony schreibt:

    Moin Pantoufle

    [Doch hier, weil ich etwas wegzulassen gedenke, daß mir nächtens noch primär erschien.]

    Disclaimer: Spuren von ‚Objektivität‘ im Folgenden sind zufällig und nicht beabsichtigt!

    Meine Antwort auf die Frage »do you believe in love?« ist »I want to believe!«; verräterisch genug. Was aber, wenn die Antwort Meshuggah ist. Ganz hart gefragt: vom ‚Glauben‘ abgefallen? Wurde aus dem Wunsch eine Forderung, deren Nichterfüllung zum eigenen Versagen, zur »Schuld«* des Unvermögens, vereinnahmt von der verführerischen Leichtigkeit der simpelsten aller Antworten die da heißt: »Unmöglich!«? Und wäre das dann ein Scheitern an sich selbst, (und/)oder am Zustand der Welt resp. der Verfasstheit seiner Bewohner?

    [*»Schuld« … Die einzige »Schuld« die man hat, ist die »Schuldigkeit« sich selbst gegenüber; woraus man nichts ableiten sollte, andere betreffend.]

    (Herrje, all das Unterstellen – wo kommt nur dieses Geräusch her? Muß der Backofen sein…)

    Das »vorgespielte Sein« … Was ich sehe ist ein Wunsch (die »Hoffnungen« sind hier inbegriffen!), der einen guten Grund hat. Gut ist er, weil er immer (auch) zweifelhaft ist; nicht aber „von Zweifel behaftet“ (sagte hier irgendjemand ‚Stigma‘?). Weil es das Bewußtsein sein soll, sein muß, welches das Sein be-stimmt. (Nicht, daß es ‚gewinnen‘, Oberhand haben soll; das würde nur wieder seine Negation gleich mit (re-)produzieren. Die Saite soll sich nur nicht ausschließlich selbst zupfen; die Melodie wäre die immergleiche und eine schreckliche dazu!)
    Zum Bewußtsein gehört unabwendbar der Zweifel, den es zu ertragen gilt.

    Hass und Rache kommen gerne im Gewand rechtschaffener Gewißheit daher – oh, welch verführerische Lüge! Sind sie doch aus Angst geboren, nähren und verzehren sich von und durch diese. Sie zu fürchten und darüber verachten, heißt ihnen über Gebühr Macht einräumen; sie zu negieren (auch nur dies zu Wollen!) sich selbst leugnen.
    Ich schaue ihnen lieber in die häßliche Fratze und wenn mich jemand davor warnt ‚zu tief in den Abgrund zu sehen, weil…‘ stürze ich mich kaltlächelnd hinein. Was ich da sehe ist nur meine eigene Angst und die ist der einzige ‚Feind‘; nicht unbedingt einer der schwächer wird, je besser ich ihn kenne, wohl aber vertrauter (ob das zu was taugt, muß sich erweisen).

    Nicht, daß ich die Hoffnung hätte, ich könne ihn besiegen, am Ende gar ganz loswerden – der Illusion gebe ich mich nicht hin – ich kapituliere nur nicht, das könnte der Sau so passen! Das ist mein Weg, und der ist steinig (nicht jeder kann den gehen). Aber ich habe nichts zu verlieren, ‚Unversehrtheit‘ schon garnich‘, weder die des Geistes, noch die körperliche oder seelische. Und wenn es ‚juckt‘, mei, dann darf der auch mal ’spielen‘, man gönnt sich ja sonst nix. Gefühle, mögen sie auch noch so quälen, auf den »Müll«? never ever!

    Laß nur den Zweifel nicht zur Verzweiflung werden, dafür ist das Leben viel zu kurz und schön.

    An dem Lächeln knabber ich noch, einstweilen nur soviel: solange es nicht das grenzdebile Wichsergrinsen ist, welches mancherlei Indiviuum rucksäckelnd hinter sich her schleift, okay.

    Wohlan!

    PS: Wie mit dem umzugehen sei, was ‚von außen‘ an einen herangetragen wird – Haß, Konventionen etc. -, darauf habe ich keine befriedigende Antwort. Die heavy metal Methode ist mir dabei durchaus nicht unsympatisch, gerade bei bigotten Moralisten, oder, schlimmer noch, Heuchlern, die allzu reizend(!) mit der ‚feinen Klinge‘ des Arguments daherkommen (jenes, um das es ihnen nicht wirklich geht). Die bekamen früher schon mal das ’schlagende Argument‘ – direkt in die Fresse. ‚Wer nicht hören will, muß (auch mal) fühlen‘ – es geht dabei ja nicht ums Gewinnen, gerne wird das mißverstanden. Mittlerweile bin ich da milder.

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    • pantoufle schreibt:

      »Sie haben vergessen, Ihre Zigarette auszumachen!« Es war wohl das, was man eine goldene Brücke nennt. Nein, ich habe es nicht vergessen und muß husten. Ich rauche zuviel, aber das kann er ja nicht wissen. Kann man sich krankrauchen? Kann sich eine Nonne wundbeten oder sich ein Schriftsteller einen Starrkrampf schreiben? Gibt es dieses Wort überhaupt… Starrkrampf?
      Gelang des Menschen erster Flug in Uruguay, ausgeführt von José Méndez Riaz? Ein Luftfahrzeug angetrieben durch verdrillte Stränge aus den Fäden von mit primitivsten Mitteln vulkanisierten Naturkautschuks? Die tragenden Flächen bespannt mit dem Leinen der von der stolz liebenden, wenn auch verzweifelten Mutter gewobenen Linnens und luftdicht lackierten Flächen aus den Überresten der Schildlaus. Noch so ein Wort: Schildlaus!

      Was wollte ich sagen?

      Ich werde mir mit dem Gedanken bis morgen Zeit lassen.

      Sehnsucht nach Zufall

      Es gibt ein freiwilliges Allein
      Das doch ein wenig innen blutet

      Verfrühter Gast in einer Schenke sein,
      wo uns derzeit kein Freund vermutet —

      Und käme doch der Freund herein,
      Den gleiche Abenteuer-Wehmut lenkt,
      Dann wird es schön! Dann steigt aus schlaffen Träumen
      Ein gegenseitig stärkendes Sichbäumen
      Und spricht, was ihm rauh und redlich denkt.

      Ringelnatz

      Gerade empfangen

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      • Stony schreibt:

        Es tut mir leid Pantoufle. Statt richtig zuzuhören, reisse ich selten dummes Arschloch mein Maul auf und kipp Dir meinen Sermon vor die Füße. Dieser Mangel an Empathie ist nicht mehr zu rechtfertigen.

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        • pantoufle schreibt:

          Was redest Du denn für dünnes Blech? Ich hab mich über Deine Antwort gefreut, versucht, etwas vernünftiges zu antworten und bin nur bis zu der Miniatur gekommen, die da steht. Also mein Gesülze und nicht Deines.
          Andererseits habe ich gerade keine Lust mehr, mich über das von mir aufs Tapet gebrachte Thema weiter zu ärgern – deswegen ist heute mal wieder griechische Küche. Laß mir mal etwas Zeit… ich habe jetzt grad zwei freie Tage.

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  4. lazarus09 schreibt:

    …ich würde mal orakeln der Haussegen ist komplett vom Haken gefallen .. dass kommt vor. Grund 20 Jahre Leibgericht ? … auch das kommt vor. Sollte man man als Paar wegen einmal Pommes von Nebenan den Rest seines Lebens auf’s Leibgericht verzichten .. eher nicht. Also abwarten bis der Pommesgeschmack verflogen ist samt den Verdauungsproblemen .. aber ich lieg‘ hier eh voll falsch, wie schon gesagt ich hab’s nicht mit dem orakeln

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