Kurz und dreckig 6

Wer nichts zu verbergen hat… Es ist wieder Cyber oder jetzt noch etwas cyberischer. Also richtig böse! Aus den Rechnern der Bundestagsabgeordneten fließen immer noch Daten in Richtung Feind ab. Wer der Feind ist, bleibt geheimnisvoll. Erwartungsgemäß spekuliert man nun in Richtung Russland und seinem Geheimdienst.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hebt die Hände und erklärt sich für unfähig, den Angriff unter Kontrolle zu bekommen. Das sollten besser die Kollegen der Spionageabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz übernehmen.

Wer dabei mutmaßt, daß man damit den einen Trojaner durch einen anderen ersetzt, liegt vermutlich richtig. Selbst einige der in Datensicherheit sonst recht naiven Abgeordneten sehen verfassungsrechtliche Bedenken und wollen den eigenen Geheimdienst nicht an ihre Rechner lassen. Recht so! Wessen Geistes Kind diese Schlapphüte sind, zeigte sich ja gerade bei der Befragung im NSA-Untersuchungsausschuß. Man ist in dieser Behörde offenbar nicht der Meinung, Teil einer rechtsstaatlichen Ordnung zu sein.

Nun soll also nicht nur die Software neu aufgesetzt werden, sondern die ganze Hardware gleich mit. Also die Rechner-Hardware – bedauerlicherweise nicht zusammen mit dem Bedienungspersonal. Das muß ein wirklich gefährlicher Trojaner sein: Dilettanten olé. Das kostet natürlich eine Kleinigkeit, aber das sollten uns die Abgeordneten schon wert sein, die das Volk mit großer Mehrheit ausschnüffeln wollen.

Apropos Trojaner: Der aktuelle Bundestrojaner im EU-Parlament Günther Öttinger (ja, genau der, der das Motorradfahren auf öffentlichen Straßen verbieten lassen wollte und wegen saufen am Steuer sein Patent abgeben mußte, der den Nazirichter Filbinger zum Gegner des Nationalsozialismus erklärte und auch schon als »Sprachpanscher des Jahre« inthronisiert wurde) gibt Gas. Die zwölfspurige Daten-Autobahn soll es jetzt sein. Dort, wo man in Deutschland bislang nur ausgebaute Radwege vorfindet, soll es in Zukunft gleich zwölfspurig werden. Auf solcherlei Autobahn fährt es sich auch sturzbetrunken auf der Jagt nach Motorradfahrern relativ sicher. 12. Spuren. Das kann man weder kommentieren noch überbieten, sondern nur hoffen, daß Öttinger diesen Waffelbruch im EU-Parlament in englischer Sprache absonderte. Englisch spricht er bekanntermaßen auch nicht und die Blamage wäre erträglicher, wenn man sie in Europa zeitverzögert aus deutschen Gazetten erfahren würde.

Was kann jetzt noch kommen? Die Schrottpresse empfiehlt die Einführung des »Ött«, dem Byte, das aus 12 Bit besteht. Man muß sich dabei das Ött vorstellen wie eine Fahrgemeinschaft, die Stau auf der Datenautobahn verhindert. Es können natürlich auch 31 Bit sein. Der Giga-Liner unter den Informationseinheiten.

P.S. Was wurde eigentlich aus dem Bundesdatenschutzbeauftragten? Wie sich der eine oder andere erinnert, besetzt Peter Schaar dieses Amt seit Dezember 2013 nicht mehr. Der Nachfolger hieß…? Da kommt man wirklich ins Grübeln, so presse- und auftrittsscheu Schaars Nachfolger ist.
Ja richtig: Andrea Voßhoff! Bekannt als Freundin der Vorratsdatenspeicherung und in der CDU. Die Sprecherin des CCC Constanze Kurz bezeichnete das erste Amtsjahr der Ministerin als »desaströs«. Nun aber hört man erstmalig wieder etwas von Frau Voßhoff. Plötzlich bezeichnet sie die geplante Vorratsdatenspeicherung als nicht verfassungskonform.
Ach!
Der Entwurf sei verfassungswidrig! Dann muß er ja wirklich grottenschlecht sein, wenn selbst die Marionetten rebelieren.

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27 Antworten zu Kurz und dreckig 6

  1. R@iner schreibt:

    Da ist nur die Frage, wer die Dilettanten sind: Nicht wundern. Bericht aus der Realität in politisch geführten Organisationen.

    Was nützt es dir, wenn Du für irgendeine Sache ein Fachmann bist, aber keine Entscheidungen treffen darfst?

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    • R@iner schreibt:

      Und eine Wortlänge von 12 Bit gab es schon mal: Wege und Irrwege des Konrad Zuse

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    • pantoufle schreibt:

      »Die Quintessenz ist: Die sind zu blöd und zu faul, Paßwörter einzugeben oder Security zu verstehen..«

      Passwort = »passwort«. Oder »Schakeline«.
      Genau so, wie der Typ das da beschreibt, wird es wohl zugehen. Was für ein Trauerspiel!

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      • R@iner schreibt:

        Ich war selbst ein paar Jahre Admin in einer kleinen Firma und kenne Teile der Ausführungen des Kommentators. Argumente und Rationalität treten vor der schieren Macht in den Hintergrund und haben keine Bedeutung mehr. Wichtig ist nur, dass man den Mahnern im Fall der Fälle die Schuld zuweisen kann und die hohen Damen und Herren eine weiße Weste behalten.
        Ein Bekannter arbeitet bei einer größeren deutschen Firma im Desktop Support. Er erzählte früher, als es noch kein DSL gab, was im mittleren Management so los war:
        – Jede Menge Porno-Dialer auf den Laptops. Nicht einer, sondern 30. Die halben Festplatten waren voll von soviel Scheißdreck, dass es den Admins schier den Atem verschlug.
        – Leute, denen gekündigt wurde, weil herauskam, dass sie nur noch Pornos auf Arbeit konsumierten und zwischendurch mal bei Cortal Consors schauten, wie ihre Aktien gerade liefen. Die haben gar nichts anderes mehr gemacht. Nichts.
        – Chefs, die sich notierten, welche Tasten man drücken musste, damit man die Umsatzstatistik im ERP-System findet. Änderte sich die Tastenfolgen nach einem Update, dann wurden alle Mittel angestrengt, damit sich wieder die alten Knöpfe drücken lassen.

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        • lazarus09 schreibt:

          Hi Leute .. nur mal nebenbei, dass alles wird geschlagen vom Computer Monitoren an denen die gelben selbstklebenden Notizen kleben mit den fein säuberlich aufgeschriebenen Passwörtern 😉

          Das sind übrigens die selben Leute die Pin Nummern mit Edding auf ihre Karten krixeln .. 😀

          cheers

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    • DasKleineTeilchen schreibt:

      dein verlinkter heise-kommentar (der wunderbare) wurde gefefet und macht die runde.

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  2. Joachim schreibt:

    Öttinger braucht keine 12 Bit. Der hat genug Öttinger. Oder anders, in der EU brauchst Du keine Ahnung, weil Du dahin delegiert wurdest, weil Du sowieso dauernd wie betrunken agierst. Stammtischlevel, dieser Öttinger und das macht ihn zu einem Norm-Politiker.

    Und Voßhoff? Ich bin nicht ganz sicher. Die ist CDU. Man kann nun meinen, die seien alle doof und der Beleg sei, sie wäre ja in der CDU. Aber hier ist kein Stammtisch sondern ein Salon. Also sollte doof belegt werden oder man sollte schweigen.

    Bei Voßhoff kommen zwei Szenarien in Betracht (sie ist kein IT-Experte sondern Rechtswissenschaftlerin).

    1) Sie könnte entgegen der Stammtischmeinung ehrlich sein und tatsächlich ihre Meinung geändert haben können. Dann ziehe ich den Hut vor ihr in dem Wissen, dass dies ihr letztes Amt (vorläufig) war. Fakt ist: ihr Aussagen sind korrekt, wenn auch nur auf bestimmte Aspekte beschränkt. Wenn das stimmt, dann brauchen wir solche Menschen, selbst wenn sie irren (würden).

    2) Es könnte ein böser Cop, guter Cop Spiel sein. Die CDU gibt sich demokratisch und spielt eine Pseudo-Auseinandersetzung um später dennoch nach Plan zu entscheiden. Man braucht eben die Hardliner und die „Softies“. Es ist klar, wen man dann letztlich wählt. Alles bekannt.

    Viel schlimmer ist die Reaktion der SPD. Die machen kein Theater nach Punkt 2 und handeln auch nicht nach Gewissen wie in Punkt 1. Siehe:

    https://www.spd.de/linkableblob/129152/data/20150528_verkehrsdatenspeicherung.pdf

    Verkehrsdatenspeicherung? Kinderpornographie (seit wann sind Missbrauchsbilder Pornographie und nicht Beweisphotos?) mit der VDS verhindern? Verharmlosung, wie schon das Wort „Höchstspeicherfrist“ belegt?

    Bei Voßhoff weiß ich nicht, doch ihre Aussagen sind wenigstens beachtenswert. Bei Gabriel weiß ich jedoch genau, dass er mich verarschen will. Da ist der berufsbesoffene Öttinger auch egal.

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  3. Matthias Eberling schreibt:

    Ich find’s gut, dass die Abgeordneten mal merken, wie es sich anfühlt, wenn man überwacht wird. Wenn hinter einem her geschnüffelt wird. Vielleicht denkt der eine oder andere auch noch mal über VDS nach?

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    • Joachim schreibt:

      So sollte man meinen. Doch dazu braucht es minimale Transferleistung des Hirns und einen winzigen Augenblick, die Schere aus dem Kopf zu nehmen.

      Ich will nicht sagen, dass Politiker das nicht könnten. Aaabbber der Fraktionszwang, die Wahlen, der Posten, die Partei und der große Vorsitzende.

      Die Familie geht über alles, wie in sizilianischer Tradition. Es ist wie im Film, nur schlechter.

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  4. pantoufle schreibt:

    @Joachim
    Doof habe ich nicht behauptet: Unsichtbar! Und es muß nicht zwangsläufig doof sein, sich einer Lawine nicht in den Weg zu stellen. Das verrät mindestens einen Überlebensinstinkt.

    Wenn sie es jetzt doch tut, gibt das natürlich zu denken. Deine beiden Erklärungen dazu könnten zutreffen – ich vermute ja eher, daß der neue Vorstoß der größten Koalition aller Zeiten dermaßen dilettantisch aufgezogen ist, daß selbst die Marionette Voßhoff aus ganz pragmatischen Gründen Einspruch erhebt.
    Ein erneutes Eingreifen des Bundesverfassungsgerichtes würde die Einführung der Vollüberwachung auf unbestimmte Zeit verhindern, einen weiteren Anlauf vor Hürden stellen, die ein neuerliches Stück höher würden. Von der genervten Reaktion des Publikums ganz zu schweigen. Wenn man also nicht JETZT ein wasserdichtes Paket am Geist des Grundgesetzes vorbeimogelt, wäre alles noch schlimmer.

    Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Einspruch einlegen (»Hallihallöle! Ihr da! Es gibt mich noch!«) und auf diesem Umweg dafür sorgen, daß die Haken und Ösen aus dem Entwurf entfernt werden. Laut ihrer eigenen Aussage will sie die VDS, also will sie das in einer Form, daß es auch Realität wird.

    Die Rolle der SPD in dem ganzen Theater ist an Schäbigkeit nicht mehr zu übertreffen. Die haben nicht einmal mehr genügend Eier in der Hose, um ein ein geseiertes »internationaler Terrorismus« in ihrer hingeschmierte Erklärung unterzubringen. Kinderpornos und Mörder. Ja genau! Falschparker, Ladendiebe, Obdachlose und verdächtige T-Shirts. Das kleinere Übel sollte sich langsam umbenennen: In CSU-light zum Beispiel. Oder AFD.

    @Mathias
    Nein, diesen Zusammenhang bemerken sie nicht. Definitiv nicht.

    So, und jetzt muß ich leider erst mal weiterschrauben! An meinem neuen Blog! Hoffentlich komme ich in den nächsten Tagen damit zu Potte. Er hat jedenfalls schon einen Namen.

    »Schöner rasen«.
    Das Blog für den Schwarzfahrer.

    Motorradfahren und sowas.

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    • Joachim schreibt:

      Gut, Pantoufle, ich muss das mal sagen, dass ich Deine Kommentare liebe. Insgesamt, ohne Ausnahme, selbst dann, wenn ich eine andere Meinung habe oder ich sie mal nicht verstehe. Ja, das gibt es (dass ich nicht verstehe, ist mir bekannt). Trotzdem oder gerade auch deshalb ist die andere Sicht „Gold“ wert. Selbst dann, wenn es „Missverständnisse“ gibt oder geben sollte. Wenn Netz einen Einfluss auf mich hat, dann durch solche Blogs.

      Nee, mit Lob hat das nix zu tun. Versuch es gar nicht, auf solche Ideen zu kommen. Nett bin ich nicht. Niemals. Das hat nur mit 1+1 = 2 zu tun. Und ja, ich denke, man (also ich) sollte sich mal bedanken für die Arbeit und das dicke Fell. Auch das erscheint mir logisch (und nicht nett).

      Außerdem muss ich nun Deinen Kommentar nicht mehr kommentieren.

      Aber halt, doch nicht. ups, wie (in-)konsistent.

      Warum um alles in der Welt noch einen Blog? Geht Dir hier der Platz aus? Du hast schon wenigstens zwei verschlissen.

      Versuchst Du, Deine Gedanken/Kreise zu klassifizieren, in Gruppen einzuteilen. Eh man, selbst Platos Schatten an der Wand befanden sich alle in einer Höhle. Lass es. Zerteile nicht die Welt. Versuche nicht, „Erfolg“ zu haben. Aufspaltung macht die Teile schwächer als das Ganze. Wikipedia übersetzt Schizophrenie mit „von griechisch σχίζειν s’chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Geist, Seele, Gemüt“

      Okay, mach was Du willst (sowieso). Ich habe Dich gewarnt 😉

      und noch nicht einmal davon gesprochen, warum ich das auch wegen meiner Sicht auf das Netz für kontraproduktiv halte. Ganz kurz ist Netz „vernetzen“, die unterschiedlichen Dinge zusammen führen und damit das Gegenteil von Abgrenzen, Aufteilen. URLs sind keine Titel sondern technische Notwendigkeit. Früher hießen die Rechner Zeus oder Zerberus und nicht Spiegel-Online oder FAZ. Das sind Rechnernamen und keine Werbeträger und schon gar nicht Suchkriterium für bestimmte Inhalte. Da scheinen mir Suchmaschinen etwas besser. Wenn Namen Geld wert sind und nicht mehr Schall und Rauch, dann … oh je.

      Da Deine Idee mit Sicherheit aber nicht „zufällig“ oder (what ever) ist, wenn Du das wirklich willst, vielleicht könnte man mit einer Bereichsprüfung anfangen? Doch am Anfang: tell me, what do you want?

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    • pantoufle schreibt:

      Tja… was will ich?

      Also erst einmal über etwas schreiben, was mir sehr am Herzen liegt und das ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist. Das könnte man natürlich auch auf der Schrottpresse und gelegentlich habe ich das ja auch getan.
      Nun ist es aber so, daß jedes Blog nach einer gewissen Zeit sein spezielles Publikum anzieht – dieses Publikum und kein anderes. Man bleibt unter sich, was ich gar nicht einmal verurteilen möchte. Literaturblogs sind ein Zirkel, die Politischen sowieso und auch wer gerne denunziert und stalkt, hat seinen eigenen Fan-Club 🙂

      Die Motorradblogs, die ich kenne, gefallen mir nicht besonders gut; dort herrscht überdies ein eklatanter Mangel an Rattentreibern. Auch diese Spezies braucht einen Plätzchen, zählt zu den bedrohten Tierarten wie MC’s und Heinkel-Roller.

      Erfolg zu haben als Blogger ist ein weites Feld. Den habe ich auf jeden Fall allein aufgrund der Tatsache, daß es die Schrottpresse überhaupt noch gibt. Obendrein: Es gibt Menschen, die genau das ärgert. Was will man mehr?
      Ob man mit »schöner Rasen« noch erfolgreicher sein könnte? Wohl kaum. Aber man muß sich darüber im Klaren sein, daß es Leute gibt, die sich für Politik nicht interessieren; so wenig wie für meine gelegentlichen sentimentalen Anfälle oder Gedichte an bestimmten Wochentagen. Vielleicht wollen ja welche genau und nur etwas über Motorräder lesen, es eventuell sogar kommentieren.
      Mit Zerteilen hat das erst einmal nichts zu tun, sondern mit der Wanderschaft des Propheten, der seinen Berg sucht.

      Ob und wie ich das mache, steht noch etwas in den Sternen. Die Ideen, die ich da habe, passen nur eingeschränkt zu dem, was ich auf der Schrottpresse treibe. Da ist so ein Biker im Nachbardorf. 75, 80 Jahre alt und der erzählt gerne. Von seinen DKW und dem, was er im Laufe des Lebens so alles gefahren ist. Der Heinkel-Roller-Treiber in der großen Stadt, den ich gerne mal interviewen möchte, Leute aus MC’s, denen die niedrige Politik an den Kragen will… ich weiß nicht, ob das hier jemanden interessiert.
      Die Schrottpresse ist kein Motorradblog. Was genau sie ist, weiß ich allerdings auch nicht. An manchen Wochentagen veröffentlicht sie Gedichte. Gerade ist mir wieder so, aber es ist ja nicht Dienstag. Und auch dann ist die Resonanz… nennen wir es einmal gedämpft. Sie ist aber ein Instrument, das gelegentlich wie Peter Gabriel klingen darf, ohne das sich jemand daran stört.

      Warum nicht mal ein Blog, das Led Zeppelin, ACDC und Motörhead vorbehalten ist.

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      • lazarus09 schreibt:

        Der BGH wird am 9. Juli über die Kleiderordnung befinden das falsche Outfit kostet schnell Geld und Nerven wie auch ich schon unlängst erfahren musste. In London gibt es da überhaupt keine Probleme, na so was, und auch in Belfast kannste durch die Stadt knattern ohne das man dir Kellen vor die Nase hält oder Weihnachtsbäume mit “ Folgen“ plötzlich vor dir rumeiern .. Aber.. hey, in Deutschland ist alles besser. m(
        Lutz in Stuttgart hatte versucht die Kleiderordnung nach dem Verbot wieder hergestellt bekommen .. schwierig

        wer mehr wissen will http://glurl.co/hlY

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      • Joachim schreibt:

        Na, dann habe ich das ja wohl diesmal richtig eingeschätzt. Selbstverständlich ist Dein Thema einen Blog wert, zumal wenigstens mich (als Biker) das interessiert.

        Es gibt aber Alternativen. TAGS, Filter, Suchfunktion, Blog im Blog. Ich hatte lange selbst darüber nachgedacht, wie viel Sinn es macht, verschiedene Themen in einem Blog unterzubringen. Es geht. Ein Salon kann auch Ecken haben. Der Vorteil: Möglichkeiten zur Synergie, Verlinkungen und Gegenüberstellungen. Du hast zudem deutlich mehr Themen als Bikes, Gedichte und Politik. Was ist z.B. mit Photographie? Wie viele Blogs willst Du machen?

        (Kurz zu meinem Hintergrund: ich dachte über eine Webseite nach, die unterschiedliche Künstler unter einen Hut – etwas übertrieben, sagen wir auf eine (Unter-)Seite – bringen sollte, ohne dass deren Individualität verloren geht).

        Es mag sein, dass pragmatische Gründe (die Möglichkeiten von wordpress) dagegen sprechen. Es mag auch sein, dass es mehr Arbeit kostet (und wenn, dann biete ich Dir Hilfe an, was auch immer daraus werden könnte). Doch ich habe erlebt, wie mehrere richtig gute Seiten beim Umzugs/Trennungsversuchen verschwunden sind. Ist es egoistisch, wenn ich das hier nicht will?

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  5. waswegmuss schreibt:

    Jetzt stellt euch mal nicht so an. Es ist vollkommen unwichtig welche Daten da so abfließen; ich behaupte mal, dass es sogar erwünscht ist. Dann brauchen die Vasallen keine Briefe zu schreiben und die Tochter, der Neffe oder gar der stinkfaule total unfähige Schwiegersohn kriegt sein Stipendium beim Hegemon.
    Die Sicherheitsarchitektur hat nur einen Sinne: Missliebige Schnösel*aus dem System zu kicken.

    Also wählt weiter Juristen oder wählt nicht…..

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  6. lazarus09 schreibt:

    http://glurl.co/hlR Harald Honk jagt die Merkelabhörer 04.06.14 ** licence to fail **
    Heute, Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Ausforschung des Handys von Kanzlerin Merkel eingestellt. Der Grund dafür sei bürokratischer Natur… Ooookaaiiiyyy 😀

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    • pantoufle schreibt:

      »Ermittlungsreferat „Cyberspionage“ gegründet«

      Die Ermittler der freien Rede referieren über etwas, was nicht einmal im Duden steht.

      Cyberspace: Auch nicht uninteressant:
      »von Computern erzeugte virtuelle Scheinwelt, die eine fast perfekte Illusion räumlicher Tiefe und realitätsnaher Bewegungsabläufe vermittelt«

      Und bei »…fast perfekte Illusion räumlicher Tiefe und realitätsnaher Bewegungsabläufe« wäre man dann wieder bei der Bundesstaatsanwaltschaft.

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      • lazarus09 schreibt:

        😀 »Ermittlungsreferat “Cyberspionage” gegründet, ja das hab ich auch gelesen, deren räumlicher Tiefe und realitätsnahe Bewegungsabläufe werden sich so gestalten wie R@iner weiter oben schon sagte –>
        – Jede Menge Porno-Dialer auf den Laptops. Nicht einer, sondern 30. Die halben Festplatten waren voll von soviel Scheißdreck, dass es den Admins schier den Atem verschlug.
        – Leute, denen gekündigt wurde, weil herauskam, dass sie nur noch Pornos auf Arbeit konsumierten und zwischendurch mal bei Cortal Consors schauten, wie ihre Aktien gerade liefen. Die haben gar nichts anderes mehr gemacht. Nichts.

        Der Mann hatte nur mal 2009 eine Sternstunde und das war’s. Ansonsten decken wir besser den Mantel des Vergessens darüber dass er NASA nicht von NSA unterscheiden kann .. 😉

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          • lazarus09 schreibt:

            Jo..darüber könnte man jetzt lachen wenn die Realität den Joke nicht schon überholt hätte ..wir erinnern uns alle an Lammerts Comedy Gold “ Ich trage Dinge mit Fassung “

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            • Joachim schreibt:

              Eh, denk‘ mal nach. Es existiert kein Unterschied zwischen Traffic und Metadaten. Das sollte den Politikern bei der Vorratsdatenspeicherung klar sein. Software und Protokolle können immer auf verschiedenen Ebenen gesehen werden. Die Information ist auf jeder Ebene jedoch identisch. Kein Protokoll der Welt kann da etwas hinzu erfinden. Noch können Maschinen nicht denken. Und könnten sie das, wer wäre dann verantwortlich? Wäre noch irgend etwas glaubhaft?

              Für Metadaten bedeutet das: Ohne weitere Information sind sie wertlos (IP hat keine Bedeutung, wenn man nicht auch die Gegenstelle und/oder bestimmte Inhalte kennt). Mit weiteren Informationen bieten sie identische Erkenntnisse, als hätte man diese weiteren Informationen (also letztlich Inhalte) gleich mit abgespeichert. Bei den Metadaten geht es um die personenbezogene Zuordnung von Informationen, die man schon hat.

              Einfache Beispiele (wenn auch nur die Spitze des Eisberges) ist die Rekonstruktion von Bewegungsprofilen aus Metadaten oder die Bestimmung der sexuellen Präferenz aus Kontaktdaten.

              Aber klar, auch ich trag’s mit Fassung (und agiere entsprechend. Technisch und politisch).

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            • Joachim schreibt:

              Nachtrag für den, dem ein kleiner Fehler aufgefallen ist:

              Die Informationen sind nicht immer auf den Ebenen identisch. Sinn der Ebenen ist die Reduktion von Information (zum Kompelitätsmanagement). Hinzufügen kann man jedoch nichts, das nicht anders vorhanden ist. Da im Log eines Webservers eben eine reduzierte Information steht, möchte man die VDS, um diese Information (Metadaten) zu vervollständigen.

              Die Vorstellung, es würde nur Name und IP bzw. Standort usw gespeichert ist zwar korrekt. Doch das brauchen die nur, um die Informationen wieder vollständig rekonstruieren zu können, die man schon ermittelt hat. Ganz ehrlich, in dieser Situation macht es überhaupt keinen Unterschied, ob man alles speichert oder „nur“ die Metadaten. (Ja, abgesehen davon, dass ein Einbruch beim Provider mit der VDS „nur“ die Metadaten liefert. Doch wer glaubt, dass die Telekom kein Big Data betreibt? Was ist hype auf youtube? Welche Seiten brauchen eine besser Anbindung und wie sagen wir das vorher?).

              Diese Informationen stammen nicht nur aus beschlagnahmten Domains, nicht nur aus der Torrent-Überwachung. Die stammen aus Big Data und aus der Überwachung der Geheimdienste oder einfach der Analysesoftware zur „Netzsicherung“ des Providers.

              Das sind keine Metadaten im Sinn der VDS mehr.

              Fakt ist: sie brauchen gar nicht mehr und verkaufen das als Grundrechtsschutz. Ganz analog dazu, dass man keine Mail speichern möchte. Die Sina-Boxen und IMAP reichen, zusammen mit der VDS, vollkommen aus.

              Übersetzt: die verarschen uns. Nice try.

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