Das Wort zum Sonntag und die Sonne scheint

Ein Video, das ich vor einiger Zeit schon einmal verlinkt habe, aber heute rauscht es mir wieder durch die Blutbahn. Ich glaube, ich werd dann mal. Aber nicht mit der FJ sondern mit der viel rattigeren XJ. Batterie hab ich gestern gecheckt – die sollte auf der ersten Umdrehung anspringen.

Jemanden, mit dem man sich irgendwo treffen kann, hab ich zwar nicht gerade zur Hand, aber man sollte die schönen Dinge des Lebens auch gern alleine machen. Eine Buddel Riesling; Rotwein ist schwer auf Temperatur zu bringen, die Kamera und ein lauschiges Plätzchen am Baggersee. Die Angel-Nazis (»Sie wissen aber, daß das hier privat ist und wenn Sie nicht verschwinden, informieren wir den Gauleiter!«) dürften heute unsichtbar sein und mittels eines gut gefüllten Zippos gibt’s ein Feuerchen für die Seele und gegen den Bodenfrost.
Ja, das ist so in etwa meine Tagesplanung.
Wer weiß: Vielleicht sieht man sich ja! Erkennungszeichen mattschwarz und Tropfnase. Is jemand bei?

Einen schönen Sonntag wünscht
das Pantoufle

P.S. Wer Spaß an solchen Videos hat, mag unter Wrenchmonkees und Vimeo googeln und dabei sein Saisonkennzeichen auf kleiner Flamme rösten 😀

P.P.S. Die Darstellungsform dieser Harley dort findet ausnahmsweise einmal mein Wohlwollen… so kann mans machen!

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17 Antworten zu Das Wort zum Sonntag und die Sonne scheint

  1. Thelonious schreibt:

    Tropfnase samt integrierten Kopf- und Halsweh kann ich auch ohne Motrorrad haben. Hier pisst es wie blöd. Wenigstens wärmt mir der Hund die Füße. Habe ich eigentlich schon gesagt, dass Winter exakt die Jahreszeit ist, auf die ich gerne verzichten würde.

    Und das Moped braucht dringend eine Generalüberholung. Die Kompression auf Zylinder 2 geht gegen Null. Ich fürchte, der Kopf hat endgültig den Geist aufgegeben. 😦

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    • pantoufle schreibt:

      Moin Thelonious

      Das ist total mies, das mit dem Kopf. Aber wenn nicht jetzt überholen – wann dann? Ich habe dann gestern auch nicht auf Dich gewartet. Streng genommen hab ich auf niemanden weder gehofft noch gewartet. Ich hab nur gedacht: »Jetzt geht die Scheißsonne unter und es wird so lausig kalt, daß es fast gar nicht mehr lustig ist« und »hoffentlich reißt es die Batterie jetzt nicht!« Weil ich natürlich aus Faulheit doch die FJ aus dem Stall geschoben habe und der Akku ist eigentlich nur noch in ihr verbaut, weil ich mal sehen möchte, wann der endgültig den Arsch hochreißt.
      Heiße Duschen sind etwas herrliches. Winter als Wetter hat ja auch sein gutes; wenn die Pegida jetzt in einen Schneesturm gerät – so einen richtigen Blizzard mit Funkel-Eis und Wanderdünen – dann gefriert die braune Soße vielleicht zu einem Kunstwerk. Und wenn der liebe Frühling kommt, dann erwärmt er Geruchsmolekül für Geruchsmolekül und ein Gestank durchzieht das Land: Er ist`s
      Frühling läßt sein blaues Band
      Wieder flattern durch die Lüfte;
      Braune, wohlbekannte Düfte
      Streifen ahnungsvoll das Land.
      Faschisten träumen schon,
      Wollen balde kommen.
      – Horch, von fern ein leiser Harfenton!
      Frühling, ja du bist’s!
      Nase läuft.

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      • lazarus09 schreibt:

        btw Pegida…. „Unsere“ freiheitlich unabhängigen Demokratie geprüften Wahrheitsmedien finden es nicht chic sich für ein bißchen Frieden in die Kälte zu stellen, irgendwer überrascht ..Gnobelbecher ick hör dir trapsen

        Jaaa..“Unsere Q-Medien “ …. eigentlich das selbe wie die Berichterstattung zum XXXXX-Bericht wo das Wort XXXXX drin nicht vorkommt weil vom Friedensnobelpreisträger appliziert… Aufklärung ist mit „We tortured some folks“ genüge getan .. Dave and his club of Millionaires bekam sogar extra eine FSK 6 Version … so what ?

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  2. Stony schreibt:

    Moin Pantoufle,

    weil du Robertos aktuellen Text da oben lobend erwähnst: was daran soll gut sein? Ich sehe da eine biologistische Argumentation, die genau das liefert, was sie eigentlich (nach seiner Aussage) nicht sein soll: eine Entschuldigung dessen was er ‚Refaschisierung‘ nennt. Der Mensch ist also von Grund her ein Faschist und nur durch (gewonnenen) inneren Kampf mit sich selbst überwindet er dies – jeder für sich, weil ‚die Summe der Einzelnen macht [ja] die Gesellschaft aus (sic!) und leider leider sind die moralischen Autoritäten und Instanzen weggebrochen, die uns mit ihrer Orientierungshilfe sonst veredelt hätten. Kulturleistung. So so.
    Bei sowas kann ich, höflich gesagt, nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Es ist ja nicht so, daß ich den ganzen Text in Bausch und Bogen ablehnen würde (auch wenn ich Peinharts Kommentar darunter gehaltvoller finde als Robertos ‚Erklärung‘), allerdings ist die Herleitung so voll von Undifferenziertheit, Vereinfachung und Vorurteilen … ich könnte mir die Lippen blutig beißen, beim Versuch das innere Stöhnen zu unterdrücken.

    „Man kann Farbenblindheit nicht anerziehen.“

    An der Stelle habe ich mich spätestens nach einer geeigneten Tischplatte (mindestens 3 Zoll) umgesehen.

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    • lazarus09 schreibt:

      ..der Roberto hat eben Ursache und Wirkung sowie Huhn /Ei verwechselt ..kann ja ma vorkommen. Ich lese bei ihm eher selten … er soll wie man hört letzte Zeit kein glückliches Händchen haben mit seinen Artikeln ….

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      • pantoufle schreibt:

        Ach, und was ich Dir noch sagen wollte: Vielen Dank für Dein Angebot mit dem 1300er, aber ich fahre die Egli jetzt erstmal mit der Schrottmaschine von damals. Ich mach jetzt die 900er so zurecht, wie der Alte das ausgeliefert hat. Irgendwie siegt bei mir gerade die Originalität und der finstere Geruch der 70er. Mal sehen: Scharfe Nocken und gewichtete Kurbelwelle hab ich schon – vielleicht krieg ich doch noch etwas Leistung aus der alten Dame.
        Das wollte ich Dir noch sagen – hab eben noch mal ne Stunde vor dem Teil gesessen, geträumt und ich will sie im Frühjahr ficken fahren.

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        • lazarus09 schreibt:

          Seh‘ ich jetzt erst … Ja kein Problem aber was meint hier “ finsterer Geruch der 70′“ ? Lass mir ma meine 70′ in Ruhe , da haben wir Fett noch mit u geschrieben und… na du weißt schon .. 😉
          O-R-I-G-I-N-A-L … geht nur bis max 75% dann jucken die Finger ..

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  3. pantoufle schreibt:

    Moin erst mal
    … mußte mich erst einmal beruhigen. Ich rege mich zu sehr auf in letzter Zeit und E-Mails sollte man schon gar nicht mehr lesen. Genau wie einen Haufen anderer Dinge!
    EGAL!

    Also… ist nicht so gut? Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich ihn heute Morgen vielleicht etwas oberflächlich las; ich werde das nachholen. Was mir auffiel – und das steht ja auch in der Empfehlung – war der Ton. Der gefiel mir im ersten Moment ausgesprochen gut, der Stil. Das meiste, was ich in letzter Zeit las, war leider so grottenschlecht geschrieben, daß es mir wie eine Wohltat vorkam, wieder einmal einen Artikel auf Deutsch zu lesen. Und nicht in Empört, doof, hinterhältig, bezahlt, gelogen oder dumpf. Deutsch: Eigentlich eine schöne Sprache! Schade, daß sie so wenig verbreitet ist. Das schlimme daran ist, daß man sich von den schlechten Beispielen anstecken läßt. Das ist eigentlich unverzeihlich.

    Ja, und deswegen hat mir der Text von Roberto so gut getan, deswegen fiel ich vielleicht darauf herein.
    Aber wie gesagt: Ich werde das nachholen. Eventuell habt Ihr recht.

    Und jetzt setz ich mich noch mal kurz auf die Karre und hole mir ein paar Dosen Beck´s. Dosen! Und die drück ich platt wie Untersetzer und schmeiße sie in die grüne Tonne. Sind ja grüne Dosen!

    So, Welt: Das hast Du nun davon! Merk´s Dir – es ist nicht gut, mich zu reizen!

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    • lazarus09 schreibt:

      Beck´s. Dosen drück ich platt wie Untersetzer und schmeiße sie in die grüne Tonne.
      Checkt in Besserdeutschland nicht schon ein Müll-Rüben-Sheriff von der Ordnungsbullezei „OrPo“ die Tonne …? Da wirste mit unmittelbare Vollzugsmaßnahmen vom Kommandoamt der Ordnungspolizei rechnen müssen ..

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      • pantoufle schreibt:

        *seufz* Da gibt es mehrere Instanzen – wehe, meine Holde sieht das! Oder die Töchter – von der gnadderigen Nachbarin wollen wir gar nicht reden.
        Da ist der Gauleiter noch harmlos gegen 😦

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    • Stony schreibt:

      Cheers Pantoufle!

      Kann ich nachvollziehen, wollte dir auch nicht irgendwas an’s Bein schmieren oder so… Was mir, neben dem angesprochenen Ton, so auf- und mißfällt in letzter Zeit, ist der Hang zu einfachen Antworten und Erklärungen – an sowas häng ich mich dann (un)gerne auf.
      Nur kenn ich mich halt auch zu gut: wenn mich was aufregt (Biologismus gehört da grundsätzlich zu) verstellt das leicht den Blick auf andere Aspekte und einen solchen vermutete ich eben ob deiner Erwähnung. Daß es in erster Linie der Ton war, der dich zu einem Lob anregte, sorgt bei mir daher für gelassene Erleichterung.

      Das ist auch nix was wir jetzt endlos durchanalüstieren (hihi) müßten, wollte halt nur mal nachfragen und das wenigstens punktuell mit ein wenig Substanz hinterlegen. 😉

      Ruhigen Abend wünsch ich dir.

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      • pantoufle schreibt:

        Danke, Danke – geht mit einer Eule Beck´s in der Hand schon erheblich besser. Ich hab eigentlich sogar etwas gelacht: Neulich bei irgend einer Gelegenheit ging es darum, wie jemand eine Rede empfindet, wie man auf das gesprochene Wort »hereinfallen« kann – unter anderem deswegen, weil man nicht nachfragen kann (will). Oder der Redner/Schreiber einen bestimmten Ton trifft, der ein Echo erzeugt.
        Daran finde ich erst einmal nichts ehrenrührig. Sonst könnten wir keinen Roman mehr lesen, keinen Kloß im Hals haben wenn ein Kind ein Lied singt, keinen… eben ganz viel, wenn unsere Gefühle angesprochen sind. Wenn ein Kranker im Bett unsere Hilfe braucht, dann ist diese Emotionalität auch gefragt – und dann sollten wir uns davor hüten, auf die Stimme der sogenannten Vernunft zu hören.

        Vielleicht hat Roberto einfach heute Morgen einen Ton zum klingen gebracht.

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  4. Stony schreibt:

    Frühmorgentliche Grüße Pantoufle,

    hehe, oller Scherzkeks, warst du doch selbigst, das mit dem auf das gesprochene Wort »hereinfallen«, nebst dem Vorschlag das mittels Transkription abzufangen. (Kam daher dein Lachen?) Was nun nichts anderes bedeutet, als genauer zu lesen (hören), wirklich hinzuschauen – ich möchte es mal so formulieren: kann halt nicht nur beim ‚gesprochenen Wort‘ passieren, auch beim geschriebenen sind wir vor so etwas nicht gefeit. „Ehrrührig“ finde ich das auch nicht, zumindest dann nicht, wenn wir uns dessen bewußt sind, irgendwann – solange wir uns die Fähigkeit bewahren den Dingen ihren Platz sowohl einzuräumen als auch zuzuweisen, da wo es nötig bzw. richtig ist; und wiederum ’nötig & richtig‘ nicht als Dogma betrachten. Unangenehm wird mir das erst, wenn Menschen von dieser grundsätzlichen Fähigkeit absichtlich keinen Gebrauch (mehr) machen (wollen/können), weil die Saiten die (man?) in ihnen zum Klingen gebracht, alles andere übertönen – letztlich zum einzigen Klang (oder Gesang) werden, den zu hören man noch vermag.

    (Die letzte Formulierung, ab „weil die Saiten…“ hätte ich gerne als kleines Gedicht verfaßt, kann ich aber nicht (und das am Dienstag, verdammte Axt!); irgendwie ‚klingt‘ das in meinen Ohren etwas unfein, unrund… sei’s drum.)

    Oh weia, bei mir scheint heute Klammertag zu sein… 🙂

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    • Stony schreibt:

      Arrrgh, das Ding würde ich aus Gründen jetzt gerne editieren können. Dummes Steinchen, vorschnelles. *grummel* Sieh’s mir nach…

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      • pantoufle schreibt:

        Einfach den gewünschten Text schicken – ich füge den dann anstelle des zu editierenden Textes ein. Ein Service des Hauses »Schrottpresse« 🙂

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      • Stony schreibt:

        Merci für das Angebot, aber laß das mal ruhig so stehen wie es ist. Die fehlende Editierfunktion hat ja auch eine positive Seite: gemahnt sie doch zu mehr Gewissenhaftigkeit, welche mir in vielerlei Hinsicht gut zu Gesicht stünde. 😉

        ***

        Nachtrag:

        Wenn ich schon ein „Ich möchte es mal so formulieren…“ anbringe, sollte ich es nicht bei einer pauschalen Aussage belassen. Daß dem so ist, hattest du ja bereits mit „Redner/Schreiber“ abgefrühstückt. Tante Edith hätte weiter nachtragen wollen, daß sowohl Reden als auch Texte ihre jeweiligen Stärken und Schwächen haben – im speziellen Texte (und somit auch Traskriptionen von Reden) Nachfragen (an den Inhalt) nur bedingt zulassen, so wie ein unwilliger Redner; im Falle von Texten halt ein Autor der auf Kommentare nicht eingeht (soweit die Möglichkeit solche anzubringen überhaupt gegeben ist). Was der Autor geschrieben hat können wir mit Bestimmtheit sagen, was er (eigentlich) meinte oft nur vermuten. Womit auch beide (gesprochenes wie geschriebenes Wort) ein gewisses ‚Eigenleben‘ entwickeln können – gemäß der Rezeption (mögliche Projektionen z.B. u.v.a.m.), ob diese nun gewollt sind oder nicht.
        (Das alte Lied: schreib einen Text von tausend Wörtern und lege dem dann eine mindestens zehnbändige Bedienungs-/Verständnisanleitung bei so du willst, daß selbst der letzte Noob dich ‚versteht‘.)

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  5. Stony schreibt:

    Ach ja, ich versteh das Konzept von Gratulationen zwar nicht (mehr), aber trotzdem: Happy Burzeltach und so! 🙂

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