War was?

WordPress hat mich gerade an den dritten Geburtstag der Schrottpresse erinnert.
Danke.
Es wäre mir tatsächlich entgangen. Es ist aber wohl auch nicht mehr so wichtig. Wirkliche Lust habe ich nicht mehr. Man wird mit den Jahren wohl gelangweilter und gehässiger, abgesehen davon, daß ich vieles nicht mehr verstehe. Aktive Sterbehilfe für Kinder in Belgien zum Beispiel. Verstehe ich nicht. Für die Alten: Klar! Gebt mir einen Revolver, ich jage mir eine Kugel in den Kopf und Ruhe ist. Aber Kinder? Wie kann man nur?

Michael Schumacher verstehe ich auch nicht. Da rennt einer Auto mit unerhörtem Erfolg und detscht sich den Schädel beim Skifahren. Koma, Lungenentzündung, Presserummel. Nun sieht er aus wie Nicki Lauda (behauptet jedenfalls die Titanic) Mann Gottes: Wenn man sich schon mit aller Gewalt um die Ecke bringen will, dann wenigstens mit Würde und bei hoher Geschwindigkeit. Tempo 350 als Lebenselixier und dann in Pantoffeln begraben werden.
Verstehe ich nicht.

Was der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke und ich nicht verstehen, ist Hans-Peter »Schredder« Friedrich. Das dauert etwas länger, es zu erklären….
Angeblich im Oktober 2013 geht Friedrich mit der Nachricht hausieren, daß gegen Sebastian Edathy Ermittlungen wegen Kinderpornographie anstehen könnten. In seiner Seelenpein vertraut sich der damalige Innenminister ausgerechnet dem SPD-Vorsitzenden Gabriel an. Das war brav, aber dämlich. Bis dahin ist alles in Ordnung; ein echter »Friedrich« eben. Nun aber wird es verwirrend: Schon in den Voruntersuchungen stuft das BKA, die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die ermittelnde Staatsanwaltschaft Hannover das besagte Material als strafrechtlich irrelevant ein. Das hindert diese Staatsanwaltschaft allerdings nicht, in Abwesenheit des SPD-Recken dessen Wohnung und Büro zu durchsuchen. Edathy tritt prophylaktisch schon einmal von allen Ämtern zurück, weil ihm vollkommen klar ist, daß er verloren ist. Er kennt die deutsche Justiz (und vor allem die Öffentlichkeit) – er hat gerade den NSU-Untersuchungsausschuß unter dem Beifall aller Fraktionen zu Ende gebracht.

Ganz gleich, ob die Staatsanwaltschaft trotz- oder wegen der Einschätzung des BKA ihren Budenzauber abzieht – die Geschichte, die nun dem staunenden Publikum präsentiert wird, ist folgende: Friedrich hat der SPD-Spitze Hinweise über die Ermittlungen gegeben. Seiner eigenen Fraktion nicht. Der Tanzbär, der sonst keinen Hüpfer ohne Peitschenknall macht, soll genau davon nichts seiner Chefin erzählt haben (das ist die, die ihm bei seiner Verabschiedung gerade für seine Verdienste gedankt hat). Auch nicht dem innenpolitischen Sprecher H.P. Uhl, der ja sonst auch immer alles weiß. Eigentlich nur der SPD. Und das auch nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

Soviel zum Thema Vorratsdatenspeicherung: »Bei Deiner Regierung sind deine Daten totsicher aufgehoben!« Das war der Moment, wo Jörg Zierke zum ersten Mal laut aufstöhnte.
Die Schrottpresse schloß sich dem an, als die Ermittler mit großer Geste keinerlei Beweise präsentierten. Eine zerstörte Festplatte. Das war alles. War die runtergefallen? Ein Garantiefall? Widerrechtlich in der grünen Tonne entsorgt? – sollte Edathy etwa seinen Müll nicht getrennt haben? Das wäre jetzt allerdings…
Gibt es diese Platte überhaupt?

Daß man die Unschuldsvermutung nicht zum ersten Mal zum Teufel jagt, ist die eine Sache. Daß man sich beim Top-Argument für die so sehr gewünschte Vorratsdatenspeicherung (jenes der Vertrauenswürdigkeit staatlicher Ermittlungen) genüsslich ins eigene  Knie schoß – wen interessieren Argumente? Daß Friedrich sich gerade jeden Zweifel an der Rechtmäßigkeit der NSA zähneknirschend verbat – wen interessiert Friedrich?

Daß man sich nun aber hinsetzt und behauptet, das wäre alles nur danebengeglückt, weil H.P. Friedrich bei Gabriel gepetzt hat: Das zu glauben ist nun etwas viel verlangt. Entweder war die Indiskretion ein gezielter Versuch, Edathy abzuschießen oder es haben alle gewußt. »Alle« meint: Alle. Auch die Kanzlerin, auch H.P. Uhl und natürlich die übergewichtige SPD-Spitze. Was sollte das? Einen Edathy verhindern – einer zahnlosen Andrea Nahles in den Steigbügel helfen? Die Aufregung, die nun herrscht, ist unter dieser Vermutung nicht zu verstehen. Ein erschüttertes Vertrauen in der schwarz-roten Koalition? Das ist schlecht vorstellbar: Bei den rauschenden Erfolgen, die man seit Oktober hinter sich brachte, dieses Kriechen von Erfolg zu Erfolg! Die Einigkeit zu einer dramatischen Diäten-Erhöhung, die Freude über diesen gelungenen Coups. Das soll alles schon vergessen sein?
Und um auch jeden Rest von Glaubwürdigkeit zu verspielen, wird nun gemutmaßt, Friedrich hätte all das nur als vertrauensbildende Maßnahme gegenüber dem zukünftigen Koalitionspartner getan.
Hans-Peter Friedrich. Vertrauensbildend. Guter Wille.
Edathy ist erst einmal aus »gesundheitlichen Gründen« zurückgetreten. Vermutlich war ihm übel geworden.

Daß es schon lange nicht mehr um Edathy geht, wird von Stunde zu Stunde klarer. Es wäre allerdings schön zu wissen, was für schmutzige Wäsche dort gewaschen werden soll. Und warum ausgerechnet in diesen Kreisen das Wort Kinderpornographie als Brecheisen benutzt wird? Ich dachte immer, das hätte man sich für eine andere Klientel ausgedacht.
Wie auch immer! Der Skandal ist vorbei, es beginnt die Krise. Eine Vertrauenskrise erschüttert eine Regierung, die große Zweifel an der Regierungsfähigkeit aufwirft, die man der LINKEN immer so gerne vorwirft. Aber auch die wird bald vergessen sein. Dann rauscht am Monatsende das frisch erhöhte Gehalt aufs Konto und sie strahlen wieder, die leuchtenden Kinderaugen der Abgeordneten. Dann wissen sie endlich, wozu sie sich so unermesslich plagen. Der ehemalige Bundesinnenminister wirft derweil der SPD »Geschwätzigkeit« vor – man sollte es nicht für möglich halten. Wozu regieren, wenn man solche Schlagzeilen produziert?

Übrig steht ein SPD-Politiker namens Edathy, dem nur noch bleibt, seinen Ruf juristisch zu restaurieren. Ein Unterfangen, das bekanntlich schneller fehlschlägt als ihn zu ruinieren. Erste Vergleiche mit Wulff (Nein: Sie sind unangebracht: Edathy hat wenigstens einmal in seinem Leben etwas Sinnvolles geleistet), Kachelmann trifft es eher.
Und dann bleibt da noch die Frage, ob sich Sebastian Edathy immer noch so vehement für die Vorratsdatenspeicherung wie in der Vergangenheit aussprechen würde?
Na, Herr Ex-Minister?

Um diese Polemik durch einen Hauch von Tatsachen zu stützen: Friedrich erzählte Gabriel natürlich nichts über staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Edathy – die waren noch gar nicht angelaufen. Nur das, was der kanadische Geheimdienst so erzählte. Eben das, was Geheimdienste gelegentlich als Spielball ins Volk werfen, um sich interessant zu machen. Wie Warnungen vor Terroranschlägen. Oder vor Massenvernichtungsmitteln. Diesmal aber wirklich!

UpDate:

Jetzt wird es wirklich unübersichtlich: Die SPD droht mit einem Parteiausschlußverfahren gegen Edathy. Na ja – sie droht nicht, sie mobbt aus allen Rohren. Gabriel behauptet, die SPD sei »entsetzt und fassungslos« über Edathys Verhalten. Es sei schockierend, daß jener »Bilder unbekleideter Jugendliche(r)« besitze und das sei »unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz«

Nun sind alle »entsetzt und fassungslos über diese Handlungen und über das Verhalten Sebastian Edathys […] Sein Verhalten paßt nicht zur SPD«.

Wer sich jetzt am Kopf kratzt,bedenke folgendes: Das Bauernopfer H.P. Friedrich muß nach dem ersten Paragraphen der Hausordnung des Parlaments (»Auge um Auge, Zahn um Zahn«) jeweils durch ein anderes Opfer gesühnt werden. Oppermann war lange im Gespräch – jetzt ist man auf… festhalten, Augen zu und heftig schlucken – Sebastian Edathy selber gekommen. Er ist sowas von entbehrlich…

Gabriel nimmt Friedrich dabei brüderlich in den Arm: »Mich über den damals bekannten Zusammenhang zwischen den Ermittlungen in Kanada und Sebastian Edathy zu informieren war menschlich höchst anständig, aber nach meiner Überzeugung auch politisch plausibel und vertretbar.« Man spürt Gabriels Schmerz; es muß ihn geschüttelt und gewürgt haben, ihn aus dem Amt gejagt zu sehen. So sehr, das er vor Entsetzen keine Silbe des Widerspruchs über die Lippen brachte.

Die Bilder, die keiner sah und gegen die – gäbe es sie – auch juristisch nichts einzuwenden gäbe, sind Grund genug. Der Reinheitsgrad eines deutschen SPD-Politikers scheint sich in ungeahnten Höhen abzuspielen. Glückwunsch zu dieser weitgehend unbekannten Enthüllung. Politiker ohne Unterleib – vor 100 Jahren gab es das nur auf dem Jahrmarkt! Aber das waren ja auch vorzugsweise Damen und die waren selten SPD-Mitglieder.

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20 Antworten zu War was?

  1. daMax schreibt:

    Keinen Bock mehr? Das ist schade. Sind es doch Artikel wie dieser, wegen derer du so gerne gelesen wirst. Meine Meinung zu dem ganzen Terror ist – wie du weißt – eine ähnliche, nur könnte ich es nicht in so wohlfeile Worte packen. Und dass du eben trotz aller Gehässigkeit nicht hasserfüllt schreibst und dabei ausfällig wirst, ist bewundernswert.

    Glückwunsch zum 3., bei mir steht dieses Jahr ein etwas runderes Jubiläum an. Kann’s selbst kaum glauben….

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    • pantoufle schreibt:

      Na klar bist Du älter. Viel älter! höhöhöhö….
      Ich komm dann auch rüber zum Gratulieren und tu dumme Bemerkungen machen… kennst mich ja 🙂

      Und lehn Du Dich nur nicht so weit aus dem Fenster: Du hast ja auch keine Lust mehr, den ganzen Quatsch zu kommentieren. Schon gar nicht Montags, da hat der Flatter schon recht. Es ist eben dieser Kampf, aus dem Blog keinen Leistungssport zu machen – und dann darf man auch mal lustlos sein, finde ich.

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      • daMäx schreibt:

        Klar darf man mal lustlos sein. Wir haben nur Angst davor, dass dich die Lustlosigkeit übermannt und wir auf deine spitze Feder verzichten müssten. Das wäre doof.

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        • daMäx schreibt:

          PS: nicht ich bin älter. Aber mein Blog feiert dieses Jahr ein 2-stelliges Dasein. *schluck*

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          • pantoufle schreibt:

            Dann bin ich ja nicht nur an Jahre älter… hihihi! Aber ich komm trotzdem. Vielleicht gips ja was zu saufen.

            Du, im Moment habe ich ja auch wieder Bock aufs Schreiben. Wenn ddie aber mal temporär nachläßt, sollte man dem nachgeben und konsequenterweise nix machen. Sonst wirds noch schlechter.

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  2. tikerscherk schreibt:

    Keine Lust mehr? Das wäre wirklich ein Verlust.
    Vielleicht einfach seltener, und dann mit gewohntem Biss?
    Wie ist das mit der Sterbehilfe für Kinder? Sie bekommen sie, wenn sie todkrank sind, und sowieso bald sterben würden, oder?
    Ich versuche mir eine Meinung dazu zu bilden, und abgesehen davon, dass der Gedanke an sterbende Kinder verstörend und schlimm ist, frage ich mich, wie Kinder die starken Schmerzen einer Krebserkrankung, oder aber die Wirkung von Opiaten ertragen.

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    • pantoufle schreibt:

      Das ist wohl die schwierigste Frage, vor die Eltern gestellt werden können. Ob ich eine Meinung dazu habe, kann wenigstens ich persönlich nur dann beantworten, sollte ich selber in die Situation kommen, so etwas entscheiden zu müssen. Alles in mir sagt bei dem Gedanken daran »Nein«.
      Zudem stellt sich die Frage nach »Sterbehilfe für Kinder« unter einem unglücklichen Hintergrund. Unsere christlich-abendländische Gesellschaft hat ein bis zur Perversion entstelltes Bild vom Tod und wohl auch zum Leben. Ich habe an anderer Stelle einmal etwas darüber geschrieben; mir sind bis heute keine besseren Worte eingefallen und deswegen zitiere ich es einfach mal etwas aus dem Zusammenhang:

      »Der Gott des Abendlandes und seine Bankiers haben eine Wissenschaft aus dem Lachen gemacht. Eine Wissenschaft und ein Geschäft […] Was sie nicht taten, war zu ergründen, was der Schmerz dem Menschen schenkt, Trauer, eine Krankheit. Als würde keine Kraft in der Trauer, keine Macht im Schmerz liegen. Ein einseitiges Geschäft, das den glücklichen Menschen zur Norm und das Unglück zu Ausnahme erklärt. Für Glück schufen sie tausend Worten, für das andere gibt es nur dutzende. Für das sogenannte Glück erschufen sie das Geld und wurden tausendfach entlohnt. Die Bezahlung für das Elend, die Krankheit, den Hass, der Ungerechtigkeit, verschoben sie in eine andere Welt, die sie heimtückisch Himmel nannten oder ähnliche Namen ersannen – irgend etwas, was dem menschlichem Zugriff entzogen war. Für diejenigen, die diesen Segnungen nicht teilhaftig wurden, sandten sie Krankenpfleger des Glücks. Missionare, Doktoren, Lehrer und andere; Paviane derer, die sie schickten. Sie sollten nicht die Ursache der Krankheit ergründen, sondern dem Kranken die Schändlichkeit seines Leidens vor Augen halten.«

      Der Mensch hat viele Rechte: Das Recht auf die Abwesenheit von Leid und Schmerz hat er nicht. Diese Gesellschaft der Versicherbarkeit jeden Zufalls halte ich moralisch nicht für fähig, eine solch schwere Frage zu beantworten. Es existiert keine deutlich sichtbare Grenze, ob man tatsächlich das Leid des Kindes oder vielmehr das der Angehörigen beenden will. Ein Kind kann Dir nicht sagen, was das ist, der Tod. Es weiß ja noch nicht einmal, was Leben ist. Die Entscheidung über den Tod treffen zu aller Letzt die Erwachsenen; Ärzte und Angehörige. Mindestens bei letzteren bestehen erhebliche Zweifel über deren Urteilsfähigkeit. Das ist gar nicht intellektuell zu verstehen, sondern ist situationsbedingt. Einem Dritten kann man die Entscheidung nicht überlassen: Dafür gibt es außer dem Beruf des Henkers keine sozial arrivierte Funktion in unserer Geschichte.

      Ich halte eine moralisch haltbare Auflösung dieses Problems unter den gegebenen Umständen für nicht möglich. Solange Nationen Kriege führen und um des eigenen Vorteils zu Folter, Mord und jeder Niederträchtigkeit imstande sind, fehlt ihnen die geringste Qualifikation, um über die Tötung ihrer eigenen Kinder zu bestimmen. Sie töten die Kinder ihrer »Feinde« und nennen es Kollateralschaden.
      Wie hieß es früher doch so schön? »Es fehlt die sittliche Reife!«

      Oder anders herum formuliert: Wir haben erheblich zu wenig Zweifel an unseren eigenen Urteilen. Vielleicht ist sie gar nichts wert, unsere »Meinung«, auf die wir so große Stücke halten?

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      • Joachim schreibt:

        Vorweg: „Wissenschaft des Lachens“ ist ein genialer Gedanke.

        Gerade deshalb braucht es ja auch das Recht sterben zu dürfen. Ja, Kinder können das nicht entscheiden. Doch die „moderne“ Medizin entscheidet einfach für sie. Oder gegen sie? Nur weil wir denken, das Häufchen Elend, angeschlossen an Maschinen, sei noch lebendig zu nennen? Oder weil viele Medikamente dabei viel Geld bedeuten?

        Ist es gerecht oder hat es mit Würde zu tun, wenn das in Qualen ohne jede Hoffnung auf Linderung ausartet? Ich kann kann das nicht beantworten. Der Konflikt der modernen Medizin ist für mich fatal und vollständig. Vor 1000 Jahren wäre man einfach friedlich gestorben. Ich hoffe, so werde ich es auch einmal tun.

        Und zu Edathy? Wenn ich dazu sage: „keine Ahnung“, dann befinde ich mich in bester Gesellschaft mit unserer Bundeskanzlerin. Die wusste auch von nix, ganz genau wie sie vom NSA Skandal nichts wusste. Vermutlich hat sie auch keine Ahnung davon, wie leicht mit einem Computer „Beweise“ zu fälschen sind oder was denn ein Computer überhaupt beweist. Jetzt wird’s mir klar: deshalb findet sie die Vorratsdatenspeicherung genau so logisch, wie die Ermittelung des „Siegers“ im Dschungelcamp oder den Schuldbeweis gegen den unliebigen „NSU-Aufdecker“.

        Ist keine Ahnung eigentlich Voraussetzung für den Job als Bundeskasper?

        Ich jedenfalls muss keine Ahnung haben. Denn Kasper bin ich auch ohne Bundes. Deshalb halte deshalb jetzt endlich einfach die F…

        Nee halt, doch nicht: Ich halte es mit tikerscherk: Wenn Du keine Lust mehr hast, das wäre ein wirklich herber Verlust.

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        • pantoufle schreibt:

          Moin Joachim

          Das ist der Punkt: Vor 1000 Jahren wäre man einfach so gestorben. Vor 150 übrigens auch, nur hätten die Ärzte etwas nachgeholfen. Viele überlieferte Behandlungsmethoden kommen Sterbehilfe erheblich näher als dem Begriff von Hilfe im klassischen Sinne.
          Aber bevor das Thema jetzt auch noch in »uraltes medizinisches Wissen« und »Heilkräfte der Natur« abgleitet… da gibt es doch sooo schöne andere Blogs, wo man nicht nur seine Meinung, sondern auch viel Geld abgeben kann.
          Bitte, bitte nicht hier!
          Auch das Thema Apparatemedizin gegen Akupunktur… ach, lassen wir das besser. Es sind eben Menschen, die das Geschäft mit der Heilung betreiben. Wobei das Wort »Geschäft« einen nicht zu vernachlässigender Faktor darstellt.

          Diese Edathy-Nummer fängt dagegen an, interessant zu werden. Heute Morgen verkündet der Kinderschutzbund die Forderung nach härteren Gesetzen. Das klingt dann doch etwas nach »wie bestellt«. Die dort beschriebene »problematische Grauzone« klingt so ungeheuer nach »Ferien am Baggersee« und dem Verbot von Nacktbaden, daß einem übel werden könnte. Man stürzt sich mit Anlauf in die Moral-Einbahnstraße.
          Was Edathy direkt anbetrifft, so ist der Mann erledigt. Entgegen aller Tatsachen wird von Beweisen und vernichteten Beweismitteln gesprochen, ohne daß es irgend jemand zu stören scheint, daß diese Meldungen noch vor dem Punkt des Satzes wieder dementiert werden. Darum geht es offensichtlich auch gar nicht mehr.

          Die Aufarbeitung der NSA-Affäre scheint dahingehend auszuarten, daß man versucht den Beweis zu erbringen, daß Informationen von Geheimdiensten im Kampf gegen Kinderpornographie taugen. Wenn es keine Pornographie ist, macht man eben welche daraus. Nach all dem, was über die Rolle angloamerikanischer Geheimdienste im Laufe der letzten Monate ans Tageslicht kam, fragt eigenartigerweise niemand nach der Glaubwürdigkeit der Quelle.
          Nur einmal gesetzt den Fall,die Entdeckung dieses »Kinderpornorings« oder was immer das sein soll, ist eine einzige PR-Kampagne zur moralischen Rehabilitierung ominöser und in Verruf geratener Nachrichtendienste: Da sehe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur einen Gewinner und der sitzt nicht in Deutschland.

          Das gesamte Thema ist ja ohnehin nicht diskutabel: In dem Augenblick, wo das Wort »Kinder« darin auftaucht, gehen hierzulande die Pferde durch. Die selbsternannten Hochleistungs-Moralhüter stehen jederzeit in den Startlöchern, um sich jedem noch so zaghaften Versuch, die Diskussion zu erden, entschieden entgegenzuwerfen. Der arme Irre, der laut sowohl Kompetenz wie Ernsthaftigkeit dieser Kinderschützer anzweifelt, ist des Todes. Und wenn wir hier schon über Freitod reden, dann sollten wir auch gleich die Methoden mit einbeziehen:
          DIESE NICHT!

          Wie sagte der Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger? »Man müsse aufpassen, daß man nicht Dinge kriminalisiert, die zum alltäglichen Leben gehören, wie etwa Fotos von Kindern am Strand, die von den Eltern gemacht würden.« Zu spät, zu spät! Dieser Satz dient lediglich dazu, den letzten Rest Intelligenz zu besänftigen. Man hat die Kontrolle bereits verloren.

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          • Joachim schreibt:

            Die Edathy-Nummer ist interessant? Kommt darauf an…

            vor zwei Tagen wunderte ich mich auf eine ML, warum nicht „nach Edathy“ neue Sperren im Internet gefordert werden. Nun, heute kam wenigstens schin einmal die Idee der Verschärfung von Gesetzen.

            Gestern meinte ich zu meiner Frau nach einem Bericht über das Thema, dass 0 nada gar nichts zu Edathy gesagt wurde. Wirklich, es ist absolut nicht zu erkennen, worum es denn den Medien da geht. Wen wollen die ver****

            Und Edathy selbst? Wie gesagt, keine Ahnung. Jedoch muss man wirklich dümmer als die Polizei erlaubt sein, sich „so“ (so wie es dargestellt wird!) zu verhalten. Zertrümmerte Festplatten mit angeblich NSU-Unterlagen, Dateien auf Bundesservern, plötzliche Krankheit (wundert nicht wirklich) und dann einen „nicht polizeilichen“ Informanten und so weiter. Überhaupt, kennt der keine Möglichkeiten zur Anonymisierung?

            So blöde? Und das soll ich glauben?

            Ich frage mich, wann der Druck auf ihn so groß wird, dass wir zum anderem Thema hier kommen. Springt der von der Brücke? Sind die Geier dann zufrieden und schütteln die Hände auf der Beerdigung? Mieses Pack. Die Unschuldsvermutung macht doch einen Sinn…

            Um das zu toppen: Denkt niemand an die Kinder? Und das meine ich ganz ernst! Möglicherweise könnte man „FKK“-Bildchen mal das sein lassen, was sie im Kopf der meisten Menschen einfach sind. Pornographie entsteht nur im eigenen Kopf. Missbrauchsdarstellungen als Kinderpornographie zu bezeichnen spricht Bände – und zwar über den, der das tut.

            Bei dieser Begrifflichkeit braucht man nicht mehr darüber zu renden, wie man die soziale Situation von Kindern verbessert, Bildung, Gerechtigkeit, Weltoffenheit und da wo Dinge schon fatal sind das Geld, das Behörden zur Selbstdarstellung verpulvern (BKA, Staatsanwaltschaft, Medien, Politiker usw. zu diesem Fall) für Kinder- und Frauen(-häuser) investiert. Man könnte etwa statt Sexualforschung zu reduzieren einmal Prioritäten setzen und …

            Kurz: statt Gespenster zu jagen sollten wir unsere Gesellschaft gestalten in der Art, wie wir sie unseren Kindern hinterlassen möchten.

            Davon steht nichts in den Medien. Ich komme mir schon recht blöde vor…

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  3. flatter schreibt:

    Natürlich hast du keinen Bock. Es ist Montag, es ist Arbeit. Es stinkt und keiner macht es weg.
    Gratuliere, du fieser linker Hetzer!

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    • pantoufle schreibt:

      Danke! Das macht Mut. Fieser, linker Hetzer find ich geil. Und herzige Liebesbriefe an Sahra Wagenknecht schreiben; unter dem Portrait des großen Vorsitzenden und dem Genossen Stalin, leise die Internationale pfeifend.

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  4. Stony schreibt:

    Puhh, bin ich froh heut morgen nicht kommentiert zu haben, deine Antworten ziehen meinen vorweg genommenen Befürchtungen den Zahn. Gratuliert wird aber nicht, mach ich sonst auch nie (und wenn doch, möge man mich mit rosa Wattebällchen bewerfen bis ich blute!), bist ja selber Schuld, wenn du dir sowas hier antust, olle Zecke du! 😛

    [Schon schön, wenn eine ‚Beleidigung‘ mal als Ehrerweisung aufgefaßt werden kann. Ich mag sowas…]

    ***

    Die Fortsetzung der ‚Tänzerin‘ hatte ich die Tage (wieder mal) sehr nachdenklich gelesen; im Kontext Sterbehilfe (wovon ich persönlich betroffen bin) entfaltet die zitierte Passage besonders eindringlich Wirkung (wobei sie weit darüber hinaus geht) und dafür sei bedankt.
    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich dir nur leise zunicken: intelllektuell faß- und begreifbar ist das Thema unmöglich, schon der Versuch muß scheitern.
    Wo man Erwachsenen noch eine eigene Wahl zugestehen könnte (was, situationsbedingt, schon schwierig genug ist), bleibt der Verstand wenn es um Kinder geht ohnmächtig ob der Zerrissenheit alles Denk- und Fühlbaren.
    Einem Staat, als ‚Repräsentant‘ gerade einer solchen Gesellschaft wie der unseren, irgendeine moralische Urteilsfähigkeit zusprechen zu wollen, was dieses Thema angeht, ist absurd und makaber, offenbart aber auch die Beschaffenheit der Welt in der wir leben.

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    • pantoufle schreibt:

      Moin, Stony

      Schön, mal wieder was von Dir zu lesen.
      Nö – wie ich oben daMax schon andeutete, verstehe ich es als mein gutes Recht, gelegentlich keinerlei Lust mehr zu haben. Zu viele Trolle, zu viele dumme Menschen, die – nicht nur im Internet – einen am Sinn von Kultur und Bildung zweifeln lassen.
      Aber das nur nebenbei.

      Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin unbedingter Befürworter der Möglichkeit eines Freitodes. Dem eines Erwachsenen, gebildeten, zurechnungsfähigen Menschen. Die gibt es trotz aller Unkenrufen tatsächlich und die sollen die legale Möglichkeit bekommen, ihr Leben zu beenden.
      Gedacht habe ich das eigentlich immer schon, mehr oder weniger diffus, der (allerdings krankheitsbedingte) langsame Tod meiner Mutter hat mich darin nur bestärkt. Vor geraumer Zeit hatte ich hier auf der Schrottpresse mal einen Artikel, einen wunderbaren Aufsatz aus der Frankfurter Rundschau verlinkt, den ich schon sehr oft las; niemals ohne Tränen. Er ist etwas ganz besonderes. Wenn Dich das Thema angeht und wichtig für Dich ist, solltest Du ihn wirklich lesen.
      Ich habe ihn mir schon lange kopiert… wegen Urheberrecht und so jetzt nicht hier, aber der Text ist für mich eine Art Instanz geworden, die mir gesagt hat, was ich will und was nicht.

      Aber das alles hat nichts mit den Kindern zu tun. Denen, die in der Etage über mir Lärm machen und den Dreck und mit Heißhunger darauf warten, endlich das wahre, erwachsene Leben zu beginnen. Na ja… bis auf den Jüngsten, der Mami schon gerne heiraten würde, wenn der doofe Papi nicht wäre. Diese wilde, ungezügelte Sucht nach Leben, nach Liebe und die Unvorstellbarkeit, daß dieses Leben nicht so sein könnte wie ein Traum – wer bin ich, daß ich das zerstören könnte? Wir sind keine Götter. Nicht der Richter, nicht ein Arzt, der Pfaffe oder ein schäbiger Politiker. Dazu haben wir kein Recht. Niemals.

      »Das Bild des Sensenmannes mit dem schwarzen Mantel ist völlig unpassend. Der Archetyp des Todes sollte vielmehr eine Frau sein, die das Menschlein freundlich in ihre Arme nimmt und mit großer Zärtlichkeit in die Anderswelt führt. Sie summt ein Wiegenlied dabei. Das Lied der dunklen Göttin. Dankbar schließt man die Tür nach draußen.«

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      • Stony schreibt:

        Vielleicht sollte ich jetzt noch nicht antworten, mit dem Kloß im Hals und den Händen, die ihren Dienst nicht recht verrichten wollen, aber das Gefühl will raus.
        Fast hätte ich die wundervollen Zeilen, die Irmgards Geschichte erzählen, in einem langen Atemzug lesen können, doch dann erwischte sie mich, unmittelbar und gänzlich, du weißt was ich meine.

        Ich habe einige Jahre gebraucht, um das zu denken, was du über deine Einstellung schreibst; ich war wie dein Jüngster und mein Vater sprach nie viel über die letzten Stunden meiner Mutter. Alles was ich wußte war dies: die Unvorstellbarkeit war Realität, unendlicher Schmerz. Jahre später konnte ich das Gehen als Gnade begreifen, als Ende eines Leidens das weit größer war als meines. Versöhnlichkeit sproß in den Trümmern, Nährboden einer neuen Welt. [Mitleid und Trost verstehe ich bis heute nicht, sie muten mir seltsam an.]

        Als später andere gingen, taten sie dies in aller Verschwiegenheit; ich verfluche dieses Land dafür, seine selbstgefälligen Moralwächter. Niemand fragte uns, ob wir hier sein wollen, niemand sollte uns am Gehen hindern.

        Nein, niemals sollten wir entscheiden, nicht für Sie, gerade nicht für Sie…

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      • tikerscherk schreibt:

        Ach Pantoufle. Der Text hat auch mich zu Tränen gerührt. In aller erster Linie aber Tränen der Wut.
        Es erfüllt mich mit soviel Zorn, wenn ich lese, dass eine fröhliche Frau sterben will, weil sie Angst hat, dass entwürdigende Pflegesituationen auf sie zukommen.
        Das darf doch nicht sein. Sie war nicht todkrank, nicht verwirrt, sie befürchtete einfach in einem Heim schlecht behandelt zu werden. Das sollte niemandem dazu bringen müssen aus dem Leben scheiden zu müssen.
        In Wahrheit war sie also nicht lebensmüde, sondern verängstigt, und das ist ein himmelweiter Unterschied.
        Zur Sterbehilfe bei Kindern kann ich an der Stelle nicht mehr sagen. Obwohl ich keine Kinder habe ist das Thema geeignet mir den Boden unter den Füßen weg zu ziehen.
        Ich bin im Übrigen auch eine Befürworterin der Sterbehilfe, und habe selbst schon vorgesorgt, für den Fall. Aber wenn vitale Menschen ohne Depressionen zum Sterbedoktor gehen, könnte ich heulen.

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  5. pantoufle schreibt:

    Moin Tikerscherk

    Schön, daß Du es auch gelesen hast. Es ist ein guter Text. Meine Interpretation ist allerdings etwas anders. Wie sich die Situation in meiner Lesart darstellt, war die Angst vor der Pflegesituation ein Detail, nur eines. Wäre es das Einzige gewesen, wäre sie damit bei dem behandelnden Arzt kaum »durchgekommen«. Das kann ich natürlich nicht beweisen und Du auch nicht, aber es ist mein Eindruck.
    Der Erfahrungshorizont der alten Dame, was Tod und Leben betrifft, liegt so viele Lichtjahre über dem meinen, daß mir eher davor schaudert. Ob man sie darum beneiden sollte, steht auf einem anderen Blatt, aber was Tod bedeutet, wußte sie mit absoluter Sicherheit besser als ich. Und vermutlich auch, was das Leben angeht: Ihren Widerwillen vor Unselbständigkeit (das Wort »verängstigt« halte ich für unzutreffend) im Zusammenhang mit ihrer tatsächlich gelebten Existenz in Verbindung gebracht, ergibt ein anderes Bild.

    Nein, zum Glück war sie nicht todkrank. Der Beschreibung nach zu urteilen, war sie bei ihrer Entscheidung in jeder Beziehung unabhängig von körperlichen oder sozialen Einflüssen. Gerade das macht ihre Entscheidung umso glaubwürdiger. Ich habe den Aufsatz nun einige Male gelesen, bei jedem Mal mit einem etwas anderen Gefühl. Das von verängstigt allerdings hatte ich dabei nie. Wenn vitale Menschen, die einem zudem auch noch sympathisch sind, sterben wollen, ist das in der Tat zum Heulen. Aber es ist auch um so logischer und nachvollziehbarer, als daß gerade ihre Vitalität Indiz dafür ist, daß ihre Entscheidung unabhängig und frei getroffen wurde. Nicht zwangsläufig trifft man radikale Entscheidungen aufgrund von Angst – Erkenntnis kann sich einem anderen zwar in dieser Form darstellen (und sei es nur, daß es Ängste beim Beobachter auslöst), muß es aber nicht für denjenigen bedeuten, der diese Entscheidung trifft.

    Ich weiß jetzt auch gar nicht so genau, warum dieser Thread so unaufhaltsam ins OT abgerutscht ist. Über dieses belgische Gesetz hatte ich einen Text geschrieben, mich aber dagegen entschieden, ihn zu veröffentlichen. Du beschreibst es mit »den Boden unter sich wegziehen«, etwas anders formuliert würde es auch auf mich zutreffen. Oder genauer: Ich fühle mich nicht kompetent genug, dazu etwas Produktives beizutragen, habe allerdings das unbedingte Gefühl, daß ich damit nicht alleine bin. Wie die belgischen Gesetzgeber und die deutsche CDU eindrucksvoll bewiesen haben.

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  6. Stony schreibt:

    Moin Pantoufle!

    BTT: Falls du noch Futter zum Thema Edathy und Medien brauchst.
    Bin via Neuköllner Botschaft drüber gestolpert und kann mich nichtmal mehr wirklich empören, das Ganze ist so unfaßbar absurd.

    Ich mach mir jetzt erstmal ’nen Bierchen auf (hab grad ‚Feierabend‘) und höre den Vögeln im Garten beim zwitschern zu. 🙂

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    • pantoufle schreibt:

      Ja Prost sach ich da nur! Habt Ihr auch so etwas Frühligsähnliches wie bei uns?
      Ich les das gerade mal – das Thema hat auf der Schrottpresse so oder so noch ein Nachspiel. Aber danke erst mal und einen ruhigen Feiermorgen
      Gruß
      das Pantoufle

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      • Stony schreibt:

        Wenn die Sonne sich langsam über den nahen Hügeln erhebt ist es noch zu kühl, 2-3 Stunden später aber keimt eine leise Ahnung, dann öffnen sich die ‚Nüstern‘ und wittern begierig herum, es riecht schon fast wie … die Vögelchen ‚überschlagen‘ sich nicht, der ortsansässige Uhu übertönt sie noch spielend, aber bald, warte nur ein Weilchen … was fehlt ist die deutlich grüne Note, das Sprießen und Keimen, der zarte Duft der die nächste Periode des ungezügelten Wachstums ankündigt.
        Wenn du das mit „Frühlingsähnliches“ meinst, dann eindeutig ja! 😀

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