Politbloggerdämmerung? Eine Replik

Ja, mein lieber Kiezneurotiker! Jetzt klaue ich Dir einmal Deine pessimistische Überschrift, ergänze sie aber durch ein Fragezeichen. Dieses Fragezeichen – also das in der Überschrift – soll man nach Aussage und Lehre von Constantin Seibt auf keinen Fall benutzen. Auch nicht ausnahmsweise. Ich mache es aber trotzdem, weil jede Regel erst mal dazu taugt, gebrochen zu werden und ich mir auf diese Art die Suche nach einem knalligen Titel schenken kann.
Soweit dazu.

Also Politbloggerdämmerung: Die Mrs. Mob hört mit ihrem Blog Die roten Schuhe auf. Das ist mehr als bedauerlich. Als ich es hörte, fragte ich mich, in welchem Maße das auch meine Schuld mit gewesen sein könnte. Die Bloggerei lebt ja von Resonanz – erzähle mir keiner, daß dies für ihn nicht zuträfe – also auch der meinen. Klickzahlen allein mögen über manch trüben Abend hinwegtrösten. Spätestens bei der Überlegung über Inhalte aber verkommen sie zu Makulatur. Meine Resonanz auf ihre Texte waren eher unter ferner liefen, meine Entschuldigung an dieser Stelle dafür. Bei anderen war es ähnlich und um ehrlich zu sein: Es wird vermutlich auch so bleiben.
Man kann nicht alles kommentieren. Bei einigen der Kollegen auch gar nichts, was damit zusammenhängt, daß viele Texte nicht zur Diskussion ausgeschrieben sind sondern als Statement. Das ist nicht ungefährlich: Weder für den Schreiber noch den Leser. Es führt über die Zeit zu dem statischen Zustand einer Litfaßsäule und hat einen ähnlichen Sex-appeal. Ich bilde mir ein, das beurteilen zu können, da ich selber die Tendenz habe, Proklamationen zu schreiben.
Das aber will ich Mrs. Mob gar nicht unterstellen; für mich, der das alles regelmäßig las, waren ihre Artikel eher Futter für den eigenen Stall. Oder auch Inspiration, wenn jemand diesen Ausdruck bevorzugt – es soll ja noch Menschen geben, die mit Messer und Gabel essen.

Auch die Pause von Feynsinn macht mich… ja, was eigentlich? Nervös jedenfalls nicht; ärgerlich schon.
Du schreibst:
»Es wird plötzlich ganz merkwürdig still. Was ist das? Resignation? Biedermeier?«
Flatter schrieb als einen Teil seiner Begründung:
»Die Substanz, von der Feynsinn jahrelang gezehrt hat, politische Debatten und Nachrichten, hat sich zu einem Klumpen giftiger Sinnlosigkeit verdichtet. Kein Detail ist mehr relevant, weil das große Ganze schon für den Restverstand im Halbschlaf als blanker Irrsinn erkennbar ist.«
Das ist nicht Biedermeier, so wenig wie wortlose Wut Stille ist. Eine Wut »inmitten der Trümmerlandschaft eines Parlamentarismus, der sich erst von der Demokratie und dann vom Rechtsstaat getrennt hat« (Flatter). Nur für einen Augenblick angenommen, Flatter hat recht, so sind wir, die »politischen« Blogger nicht einmal mehr außerparlamentarische Opposition. Wir sind es jedenfalls solange nicht, wie man die Gesamtheit nicht als eine Stimme wahrnehmen muß, sondern bestenfalls als Rauschen im Hintergrund. Der von Dir genannte Biedermeier führte über den Jugendstil zum Expressionismus – und wurde dabei eminent politisch. Weil es sich um eine gesellschaftlich relevante Kultur handelte, die man nicht einfach ignorieren konnte. Von daher ist das Beispiel Biedermeier schlecht gewählt, ganz abgesehen von den politischen Gründen, die zu dieser Zeit führten. Nebenbei endete das Biedermeier in der 48er Revolution. Wie gesagt: Ganz schlechtes Beispiel!

In sofern aber doch nicht so schlecht, als daß darin das Wort Kultur eine Rolle spielt. Und genau diese Art Kultur kann ich in den politisch motivierten Statements im Netz nicht erkennen. Offenbar nicht nur ich. Nicht in den Inhalten, aber als das, wie sie sich präsentieren. Im Extrem könnte man das Beispiel der Piratenpartei anführen: Jede Menge Inhalt aber keine gesellschaftlich vermittelbare Kultur.

Das hat unter anderem etwas damit zu tun, in welcher Form das, was gesagt werden muß, unters Volk gebracht wird. Die meisten von uns müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, eine Art Brechtsches Erziehungstheater zu betreiben. Eine Kultur des erhobenen Zeigefingers taugt für einen Sonnabend wollüstiger Zerknirschung, aber nicht für den Montag im Büro. Da ist man mit Kochrezepten oder Frittenbuden-Kritiken näher am Maul des Volkes (was unter den »Politischen« bestenfalls in Hohngelächter führt).

Natürlich wird es über kurz oder lang überkochen. An sozialem Sprengstoff mangelt es nun wirklich nicht. Eine Menge wird wie üblich loslaufen und mit dem Ruf nach gehängten Pappkameraden den nächstliegenden Demagogen folgen. Das werden keine sein, die im Netz groß in Erscheinung getreten waren. Man holt sich seine Meinung vom Stammtisch, nicht aus einem Buch.
Daran kann die gesamte Netzintelligenz nichts ändern. Eine wahrnehmbare Netzkultur könnte es schon, aber die ist nicht einmal als Funzel erkennbar. Die Antworten auf die Fragen, die dann gestellt werden wenn es laut wird, werden nicht an die Blogger gestellt und auch nicht an ihre Kommentatoren – vielleicht auch besser so, sieht man sich die von Geburt lobotomierten an, die das Gros des Schwarms ausmachen. [Mangel an Toleranz und arrogant? Ja: mit Vorwurf kann ich in diesem Zusammenhang leben]

Was wir erreichen können? Jetzt noch? Gar nichts.
Wenn es hoch kommt, dann läuft irgend eine arme Seele nicht mit, weil sie mal etwas gelesen hat, das sie davon abhält. Wer es schrieb wird sie genau so vergessen haben wie den Zeitpunkt, als es sie bis ins Mark berührte. Vielleicht war es nicht einmal einer der »politischen«. Ein Kochrezept oder ein Artikel von Sunflower, als das Leben nicht auf Kosten anderer pulsierte. Die Beschreibung einer Ausstellung oder eine Theaterkritik und das angeekelte Abwenden von der Masse der Marschierenden wird zu einer politischen Handlung.
Wenn es hoch kommt…

Eigentlich wollte ich ja über Politbloggerdämmerung schreiben. Eine Replik an den Kiezneurotiker, der mich der Apokalypse verdächtigt. Nein, der Herr: Hier wird weitergemacht. Als ich einmal nicht mehr wollte, war es unter anderem Mrs. Mob, die mich zum Besseren bekehrte. Gegen die großen und die kleinen Faschisten, die Dummen und um jemand einen Esel zu nennen, wenn er ein Esel ist. Gegen die ganz kleinen Lichter und die ganz kleinen Lichter mit einem Ministerposten.
Dafür steht in der Schrottpresse der Redaktionskampfhund im Wappen: Wir können nichts ausrichten: Aber für eine Wadenbeißerei reicht es allemal.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Polemik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Politbloggerdämmerung? Eine Replik

  1. altautonomer schreibt:

    Nachdem die von einigen unverbesserlichen Optimisten in die SPD gesetzten Hoffnungen auf eine Runderneuerung verbrannten, ein langweiliger, inhaltsleerer Wahlkampf in ein deprimierendes Wahlergebnis mündete, was wiederum zu einer GroKo führte, die sich den Stillstand zum Markenzeichen erkoren hat, ist es nicht überraschend, wenn sich bei Bloggern und Kommentatoren mit Sympathie für die parlamentarische Demokratie Symptome von Resignation und Depression breitmachen.

    Einige sparsame Offline-Kontakte zu anderen Kommentatoren haben mir bestätigt, dass auch sie in ihrem sozialen Umfeld keine Leute kennen, die sich auf linksintellektuellen Blogs herumtreiben. Ich kann diese Feststellung sogar noch um meine bestehenden temporären Kontakten zu Initiativen und linksradikalen Zusammenhängen wie Antifa, die kommunale LINKE usw. erweitern. Von daher ist auch kaum anzunehmen, dass Leser als Multiplikatoren Wirksamkeit in „bürgerliche“ Kreise (Sammelbegriff: Der Michel!) entfalten. Und es ist auch sinnlos, immer wieder an diese Minderheit zu appellieren, endlich von Sprechen zum Handeln überzugehen, sofern einige dies nicht bereits tun. Wenn eine Vernetzung stattfindet, dann kann diese aufgrund der zum Teil großen räumlichen Entfernungen nur virtuell sein. Die sozialen Netzwerke sind in der Agitation (z. B. flashmobs) effektiver.

    Ich habe seinerzeit auf diversen Blogs die Unruhen in den Pariser Banelieues (2010) und der Riots in London (2011) als ein Aufflackern militanter Unruhen bezeichnet, das sich irgendwann zum Flächenbrand entwickelt, der auch auf andere europ. Länder übergreifen würde. Bisher war das Wunschdenken. Die Gefahr, dass bei „Erreichen der kritischen“ Masse, in @de dat Follek traditionell einem rechten Scharlatan hinterherlaufen wird, sehe ich genauso wie Du.

    Blogs nutze ich für mich aus rein egoistischen Motiven: Im erwerbsbiografischen Unruhestand reicht es nun mal nicht aus, körperlich relativ fit zu sein, sondern ich muss auch dafür sorgen, dass die Birne weiter brennt. Und das garantieren die Diskussionen und Texte in den von mir besuschten, manchmal auch nur gelesenen Blogs.

    Meine Eitelkeit verleitete mich auch zu der falschen Annahme, es sei sinnvoll, nachfolgenden Akteuren Erfahrungen zu vermitteln, aus denen zumindest gelernt werden kann, Fehler aus der Vergangenheit sowohl hinsichtlich der militanten Praxis als auch der Ergebnisse gesellschaftlicher Analyse (Beispiel: Triple-Opression-Theorie) nicht zu wiederholen. Diese Form von Paternalismus musste scheitern. Einerseits sehe ich mich dabei retrospektiv in der Rolle des „Opa erzählt vom Krieg“, andererseits setze ich mich dem berechtigten Vorwurf aus, nach Beendigung meiner Aktivität als „pseudo-nomer Feierabendterrorist“ den A…. selber nicht mehr hochzukriegen. Wir alten Säcke werden aber auch mit der Erkenntnis leben müssen, dass jahrzehntelanger Kampf gegen die herrschenden Verhältnisse und den Kapitalismus vorerst als verloren gilt. Was aber nicht bedeutet, dass wir ihn aufgeben.

    Theoretische Diskussionen über sozialistische Gesellschaftsmodelle und akademische Genderdiskussionen werden neu aufgelegt. Kann man machen. Sie verstellen aber den Blick auf die immer dringender werdende Notwendigkeit diesen unerträglicher werdenden Sch…. erst einmal wegzuhauen.

    Ich bedaure, dass sich mit der Entscheidung von Mrs. Mopp die Blogvielfalt reduziert, beobachte aber auch, dass viele Stammkommentatoren von sogenannten Premium-Blogs sich zurückgezogen haben. Scheint niemanden zu interessieren, was auf ein hierarchisches Verhältnis von Bloggern zum Kommentariat hindeutet..

    Gefällt mir

    • pantoufle schreibt:

      Moin Altautonomer

      Ich hab Deinen Beitrag bis jetzt nicht kommentiert, weil ich im Grunde völlig Deiner Meinung bin und denke, daß Du es mir nicht verübelst, wenn ich auf langatmiges Schulterklopfen verzichte.
      Was mir aber beim mehrmaligen Lesen aufstieß, ist das mit dem Stammkommentariat und den Premiumblogs. Also: Premiumblog sowieso erst mal – so dicke Anführungszeichen kann man gar nicht setzen. Immer, wenn ich das höre, muß ich an ein Blog denken – ich hab den Namen vergessen, aber als Motto stand da: »Hier vergammelt ein Genie«. Und weißt Du was? Das stimmte! Seine Texte waren irre anstrengend, manchmal eine Qual (zumal ich Probleme habe, längere Dinger auf dem Bildschirm zu lesen; ich muß mir das ausdrucken). Aber der war gut. Sehr, sehr gut. Ich habe danach nichts gleichartiges mehr gesehen. Irgend wann war er 404, tot, wech. Was für ein Verlußt. Aber vermutlich hat es kein Schwein gelesen und ich habe ihm nie gesagt, wie sehr ich bewundere, was er macht. Nerdcore ein Premiumblog? Vielleicht. Aber nicht für mich. Für andere eventuell auch nicht. Und genau das ist der Punkt.

      Das Kommentariat. Es wäre eine interessante Frage, in welcher Wechselwirkung die Blogger zu ihren Kommentatoren stehen. Unabhängig davon, daß sich das je nach Gemüt und Nervenstärke immer etwas unterschiedlich ausprägt: Aber in welchem Maße beeinflussen die Kommentatoren das Geschriebene? Und Aufgrund welcher Annahmen? Der weitaus größte Teil der Leser kommentiert nie, das ist nur ein geringer Bruchteil. Als Blogger sieht man recht deutlich die Zahlen: Beispielsweise 500 Zugriffe bei drei Kommentaren. Und die immer von der selben Klientel. Wobei es ziemlich gleichgültig ist, ob jeder von denen nun drei oder dreißig Kommentare hinterlassen. Um ein Beispiel zu nennen, beim Spiegelfechter eine immerhin endliche Anzahl der immer gleichen Leute postet, nennt man das eine Kommentarkultur. Aber ist es das tatsächlich? Oder eher eine wenig wünschenswerte Monokultur, die – und das ist eine Befürchtung – sich auch auf die zur Diskussion stehenden Texte auswirkt.

      Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich weiß aber, daß ich mich einmal kurz (wenn auch nicht wirklich ernsthaft) kurz ärgerte, als Tikerscherk eines meiner Gedichte am Dienstag nicht mochte. »…so eine Gans: Mag die XY nicht! Un-ver-schämt-heit!!« Was mich bei der Auswahl beim nächsten Mal nicht beeinflußte – aber man weiß ja nie. Wer kann schon so in sich hineinsehen?

      Eine hierarchische Struktur zwischen Blogger und Komentatoren möchte ich in der Form wie Du sie vermutest jedenfalls nicht feststellen. Etwas komplexer ist das eventuell doch.
      Von dem oft beklagten angeblich diktatorischen Verhalten der Blogger zu schweigen – ich hab hier auch Leute gesperrt, die mir auf den Sender gingen. Wenn ich mir Andernorts ansehe, wie hirnlose Idioten jede vernünftige Diskussion sabotieren: Es war eine gute Entscheidung! Aber das ist eine alte Geschichte 🙂

      Gefällt mir

  2. kiezneurotiker schreibt:

    Du hast in vielem Recht, insbesondere mit dem Biedermeierbegriff, der als Vergleich in der Tat mehr als hinkt. Okay, der hinkt nicht nur, der hat gar keine Beine mehr. Eingeräumt.

    Ich glaube, viele sind einfach müde. Da hat man jahrelang gekämpft, sich die Finger wund geschrieben, es wurde mal besser, mal schlechter, aber nie wirklich hoffnungslos. Und dann 2013 der totale Knockout: Fast absolute Mehrheit für die neoliberalen Umverteiler nach oben, keine wirksame Opposition gegen den ganzen Wahnsinn zu sehen und dazu kommt eine sozialdemokratische Partei, die sich devot vor den Steigbügel kniet, damit die europaweiten Gesellschaftszerstörer entspannt in ihre Sattel steigen können.

    Was kann man da noch schreiben, was nicht schon tausendmal geschrieben worden wäre? Wer wird es lesen, außer die 0,001%, die es immer lesen und die zahlenmäßig noch geringeren Sektentrolle, die sich in der Rolle der Provokateure der Aufrichtigen gefallen, die sticheln und stressen, bis auch der geduldigste Schreiber die Lust verliert? Was tun?

    Sag doch mal, wenn das Bloggen so sinnlos ist: Warum bloggst du?

    Ein Stichwort dazu: Movimiento 15-M. Was wäre das ohne die vielen Blogger gewesen? Ohne die ganze Vernetzung? Ohne die Videofilmer? Die Podcaster? Es waren Hunderttausende, die protestierten. Und ihre Stimmen waren die Blogger. Ist das nichts? So kann es auch laufen. Gut, hat auch nicht geklappt, der Protest ist weg, jetzt wütet der konservative Rollback in Spanien und die Protestierer von damals sitzen heute im Bus nach Bad Hersfeld, um für Amazon Pakete zu packen. Okay. Eingeräumt. Aber sie waren kurz davor. Gefehlt hat damals (vor zwei Jahren!) nur ein Funke.

    Ach ja, und natürlich gehört die Currywurst dazu. Und gutes Essen sowieso auch. Und auf jeden Fall eine Sprache, die jeder versteht. Mit dem abgehobenen akademischen Sermon kann doch niemand außerhalb von Hörsälen und marxistischen Zirkeln irgendetwas anfangen. Das lesen doch eh immer nur die gleichen üblichen Verdächtigen, die eh schon der gleichen Meinung sind. Das war schon immer das Problem der deutschen Linken. Man versteht sie einfach nicht. Der Normalbürger schüttelt den Kopf.

    Ich glaube, dass die, die im Moment die Stimme verloren haben, alle wiederkommen. Es ist der Dezemberblues. Deswegen auch die ganzen apokalyptischen Blogposts quer durch die Bank (kuck mal, was bei den Hackern seit Sommer abgeht, der NSA-Kater hat sie alle am Wickel).

    Doch das Frühjahr kommt. Und die Sonne kommt auch wieder.

    Und damit auch die Hoffnung.

    Gefällt mir

  3. altautonomer schreibt:

    Kiezie: „Mit dem abgehobenen akademischen Sermon kann doch niemand außerhalb von Hörsälen und marxistischen Zirkeln irgendetwas anfangen. “ Geht mir auch so.

    Es sind jene, die scheinbar zukunftsfähige Ideen entwickeln und vor lauter Eitelkeit nicht wahrhaben wollen, dass ihre Ideen uralt und schon tausendfach gedacht, festgeschrieben und sogar gescheitert sind.

    Wer sich über Autonome, die radikale Linke und militante Theorie und Praxis informieren möchte, dem empfehle ich die Webseiten von Wolf Wetzel „Eyes Wide Shut“.
    http://wolfwetzel.wordpress.com/about/

    Als Einstieg mal einen Blick auf die aktuelle Seite:
    http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/12/12/4550/

    Gefällt mir

  4. pantoufle schreibt:

    Moin, Kiezneurotiker

    »Sag doch mal, wenn das Bloggen so sinnlos ist: Warum bloggst du?«

    Die Frage sollte lauten: Warum hast Du erst so spät damit begonnen. Aber lass mich die Frage zuerst einmal sezieren. Der Teil, der das Wort »sinnlos« beinhaltet, ist für mich eine politische Bedeutung, die jeder Beschäftigung innewohnt, die gesellschaftliche Relevanz hat. Einen Demeter-Bauernhof zu betreiben, die Stromversorgung eines Dorfes ohne Großkonzerne zu realisieren, kollektiv einen Kindergarten zu betreiben, bewußt Lehrer sein oder als Streetworker zu arbeiten – nur, um ein paar Beispiele zu nennen.

    Dieser Teil beschäftigt sich also mit: Was erwartest Du selber von Deiner eigenen Rolle innerhalb der Gesellschaft. Einerseits also das Wesen zu sein, daß Du Dir wünscht und zum Anderen die Relevanz, die Du außerhalb Deiner eigenen vier Wände hast. Da ist dieser eine Teil, die liebt, isst, tanzt und mit dem Hund spazieren geht und der, der sich für wichtig hält. Man könnte es Ehrgeiz nennen.
    Mein eigener Lebensweg war alles andere als eine gerade Linie und ist es immer noch nicht, trotz Familie und nach außen notdürftig aufrecht erhaltener Fassade an Bürgerlichkeit. In meinen nun mehr als fünfzig Jahren habe ich viel gesehen und noch mehr nicht verstanden. Was aber als als feste Boje in meinem Fahrwasser schwimmt, ist die Erkenntnis über die äußerst begrenzte Wirkung dessen, was wir tun. Das ist keine Resignation; eher der Blick durch ein gutes Fernrohr in den Nachthimmel, wo Millionen Sonnen mit Milliarden Planeten unerreichbar ihr kosmisches Feuerwerk zeichnen. Und das hier, diese kleine Amöbe, dieses Atom – das bist du! Vielleicht besteht die große Kunst des Lebens darin, das nicht als Erniedrigung, sondern als unabänderliches Gesetz zu betrachten. Wie das eines Newtons, bei dem die freien Massen einem vorbestimmten Vektor folgen. Meistens jedenfalls.

    Also ist es für mich nicht »sinnloses bloggen« sondern mehr das Wissen über die Endlichkeit menschlichen Handelns. Das ist jetzt natürlich etwas arg theoretisch, aber eine gute Messlatte für die eigene Größe.
    Um langsam zurück zum Internet zu kommen: Ich betrachte es als Maschine, als Werkzeug. Und damit fangen meine Probleme an. In meinem Beruf (im Rockn&Roll und großen Produktionen) besteht mein Job hauptsächlich aus Arbeitsorganisationen. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – die Show startet um 20:00 Uhr – hat man die verschiedensten Werkzeuge zur Verfügung: Menschen, Träume, Maschinen, Ehrgeiz, Enthusiasmus, die man zu einem möglichst reibungslosen Ablauf koordiniert. Effizienz und geringstmögliche Verluste sind die oberste Maxime und nach ein paar Jahren Jahrzehnten Anlaufzeit gelingt mir das auch einigermaßen gut. Es ist immer wieder ein Genuß zu sehen, wie effizient man diese Maschine gestalten kann, wie reibungslos dieser Organismus arbeiten kann.
    Betrachte ich dagegen das Internet als gleichartigen Mechanismus, kann ich mich über dessen Ineffizienz nicht genug wundern. Gut: Der Vergleich hinkt. Auf der einen Seite müssen sich die persönlichen Eitelkeiten einer Idee unterordnen, besteht eine klar umrissene Aufgabe (aka R&R) – auf der anderen Seite hat man oft den Eindruck, Eitelkeiten wären der eigentliche Grund für die Existenz des Internets (außer dem Verkauf von Autos und Pornographie).
    Das von Dir genannte Beispiel Movimiento 15-M ist eines; es gibt noch erheblich mehr, die ich durchaus zur Kenntnis nehme. Ich störe mich nicht einmal an der Entropie, die bei solchen Aktionen systemimmanent auftritt. Die Trittbrettfahrer, die manischen Nörgler oder einfach nur die lobotomisierten Mitläufer mit einem DSL-Anschluß. Sie können nicht am guten Ergebnis rütteln. Was ich vermisse, ist ein Lerneffekt darüber, wie man aus geglückten Versuchen lernt, um darauf beim nächsten Mal aufzubauen. Es entsteht der Eindruck, daß man immer wieder von vorne beginnt, was auch damit zusammenhängt, das es keine – ich nenne es einmal Koordinatoren – gibt, die genug Autorität besitzen, bestimmte Vorgänge in die richtigen Bahnen zu lenken. Ja, richtig gelesen: Ich glaube nicht an antiautoritäre Arbeitsmechanismen. Sie widersprechen fundamental meiner Erfahrung – tut mir leid. Um Missverständnissen vorzubeugen (und für alle mitlesenden Trolle): Das ist nicht ein Führerprinzip per se. Wenn die Mitglieder eines Kollektivs genügend Kompetenz und Autorität erarbeitet haben, können die meisten Entscheidungen aus dem Organismus fallen. Effizienz und Demokratie müssen sich nicht widersprechen; die menschliche Eitelkeit aber neigt die Wage gelegentlich in die falsche Richtung.

    Das, was ich als Kultur bezeichnet habe, wäre dann erkennbar, wenn solche Abläufe kontinuierlich nach außen erkennbar wären. Im Grunde wie eine erfolgreiche Zeitung oder die Tagesschau. Das wäre etwas Wahrnehmbares. In meinem Bekanntenkreis befindet sich nicht eine einzige Person, die Blogs liest – schon gar nicht den Meinen. Was die autistisch mit Wischware versehenen Amöben machen, die die Bürgersteige verstopfen, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich auf Facebook »ich bin jetzt auf dem Konrad-Kennedy-Platz« posten. Ich weiß es nicht. Jedenfalls nicht die Schrottpresse lesen. Ich könnte ihnen nicht einmal einen guten Grund nennen, es doch zu tun. Es interessiert sie stumpf nicht. Man muß sich durchaus die Frage stellen, ob man nicht selber falsch liegt. Vielleicht ist das nicht so interessant oder sexy?

    Was meine eigene Person betrifft, ist die Antwort recht einfach: Ich glaube nicht daran, daß die Mehrheit gebildet, interessiert oder auch nur zu belehren ist. Vollkommen witzlos. Sieh es ein und das Leben ist gleich viel schöner. Also mach weiter ein Nischenprogramm und freue Dich über diejenigen, die es trotzdem lesen.

    Warum ich blogge? Gelegentlich bekommt man die Rückmeldung, jemandem eine Freude gemacht zu haben. Kann man mehr erreichen?

    Gefällt mir

  5. kiezneurotiker schreibt:

    Okay, was machen wir hier eigentlich? Wir schreiben ins Internet. Das lesen mal mehr, mal weniger Menschen. Der eine macht es so, der andere anders. Letztendlich erreichen wir wenige, immer viel zu wenige. Kurz: Wir haben keinen Erfolg. Let’s face it, egal ob Politlinkschleuder, Satirekasperle, Geschichtenerzähler, Hassblogger oder geschliffener Politoffizier: Es bringt nix und da bin ich jetzt endlich ganz bei dir. Nur dass ich einschränke: Es bringt *momentan* nix.

    Was bringt denn was im Moment? Was hat denn Erfolg? Klar, Faultiervideos. Und Katzen. Inzwischen sind es Otter. Am besten Otterbabies. Die mit großen Augen in die Kamera schauen und kurz „Maunz“ machen. Oder ganz süß gähnen. Und danach eine Rolle rückwärts auf dem Rasen hinlegen.

    Wer hat denn Erfolg? Wer hat denn die Klicks? Testspiel.de, Schlecky Silberstein, Dressed Like Machines – Contentpuler, die den Massengeschmack bedienen, das SuperRTL für die Blogosphäre. Die können davon inzwischen leben, so sehr lohnt sich das. Die Dumpfen sind jetzt auch im Netz, kein Scheiß.

    Und die Contentpuler sind Stümper gegen das was da noch kommt: Contentfarmen. Buzzfeed. Upcoming.com. Was weiß ich wie sie alle heißen, das ist der neue heiße Scheiß, kunterbunte Klickseiten mit einer Mischung aus Otterbaby und Politboulevard. Die Huffington Post macht es vor, wohin der Weg auch in Deutschland geht. Ein deutsches Buzzfeed? Gibt es das schon? Klick mal hier und wende dich bitte schnell wieder ab: http://www.amypink.com/de/

    Na schon blind? Um was geht es hier eigentlich? Klar, um Geld. Wie immer. Telekombanner, Klickmich-Fickmichs, sponsored Posts, Amazon-Partnerprogramme, Werbe-Gewinnspiele, manch Blogger verkauft für einen 20-Euro-Gutschein von pizza.de seine Seele. Hey kuckt mal alle, ich hab was zu verlosen. Pizza.de findet mich würdig, für sich zu werben. Ich bin wichtig.

    Extrem kommerzialisierte Zustände herrschen schon jetzt bei den Mode-, Technik- oder Reisebloggern. Dort kauft man sich Hofberichterstattung mit einer Reise, einem Gadget oder einem Trip zur Modeschau nach Paris. Und die Leute fressen es. Die Schreiber und die Konsumenten. Echt mal, da ist Burda weniger korrupt.

    Bis auf die zahllosen aufrechten Privatblogger in den Nischen (ich kann sie nicht alle aufzählen, aber ich mag sie sehr) und ganz wenige unter den Alphabloggern (wirres und nerdcore z.B.) ist die Blogosphäre in ihrer Außenwirkung in einem erbärmlichen Zustand, verkommen zu Werbenutten und Klickjunkies. Je mehr verzahnt mit Facebook und Twitter desto Klick desto SEO. Der Rest mit Anspruch plätschert vor sich hin: Der Spiegelfechter hat krass nachgelassen in den letzten Jahren, festzumachen an dem Weggang von Jens Berger, der da einfach mal fehlt, Feysinn mit seiner – wie ich finde – beeindruckendsten Reichweite in dem Segment der Soloblogger hat wie Mrs.Mop (mit p, mein Lieber, mit p) den Stecker gezogen und dann gibt es noch die Nachdenkseiten, die so anspruchsvoll wie (sorry) altbacken daherkommen.

    Der Rest macht Privatvorführung für sich und seine Lieben. Wer kommentiert denn bei Duckhome? Wieviele sind es bei dir? Und wieviele davon rekrutieren sich eigentlich gerade nicht aus denen, die überall und seit Jahren eh schon kommentieren? Wen erreicht man denn außerhalb der Blase? Mrs. Mop hat nicht Unrecht: Reden die Politblogger miteinander? Verlinken, vernetzen sie sich? Kommentieren sie gegenseitig? Pushen sie sich und das, was sie erreichen wollen? Frag mich nicht, ich bin kein Politblogger, zumindest kein reinrassiger, höchstens nebenbei, maximal ein Groupie.

    So. Runterkommen… 1.2.3. 🙂

    Du bloggst, um anderen eine Freude zu machen. Mach ich auch. Wahrscheinlich freust du dich, wenn dich jemand verlinkt oder jemand kommentiert. Tu ich auch. Jeder wohl. Ein Link ist Aufmerksamkeit ist Währung für das, was wir hier tun. Und Kommentare sind ein „Hey, ich habe dich zur Kenntnis genommen und opfere ein paar Minuten meiner Zeit, um dir das mit einem Kommentar zu zeigen.“. Ich glaube, (auch) dafür macht man das. Streichelt die Seele. Muss sein.

    Bei mir und einigen befreundeten Bloggern kommt noch Selbsttherapie hinzu. Der Scheiß muss raus, es ist ein Ventil, der Blog lässt den Überdruck ab, den ich zwangläufig tagsüber aufbaue. Ist das Schwimmen in der eigenen Suppe? Na klar? Parzelle in der Kleingartenkolonie, um Mrs. Mop zu zitieren? Ja. Vielleicht auch das. Wenn es ein paar Leute lesen, dann ist’s schön. Mehr muss nicht.

    Ist das alles? War es das schon? Lay down all hope?

    Nein. Da kommt was. Lass es noch vier Jahre Mehltau sein, egal, aber es wird irgendwann Stimmen brauchen, die das formulieren, was formuliert werden muss. Sie können nicht immer so weiter machen. Es wird nicht ewig so ruhig bleiben, schon gar nicht angesichts einer derart marginalisierten Opposition. Nein, da kommt was. Und dann ist es Zeit für feinfedrigen Qualitätsjournalismus, der auch von vielen gelesen wird. Auf welcher Plattform auch immer.

    Gefällt mir

  6. pantoufle schreibt:

    Aaahhhrrrrgggg Schmerzen! Oh, es tut so weh! Amyoink… ähh: pink. Wie entsetzlich ist das denn? Wie geil! Also, da muß ich doch gleich noch mal… gibt’s die wirklich? Hurra, das Supernintendo lebt. So toll war das Jahr 2013 auf Youtube.
    Und diese Perle der Kloschüssel hast Du die ganze Zeit vor mir geheimgehalten? Während ich mich noch frage, wie man einen erfolgreichen Blog aufzieht, ist dieser Bentley unter den Blog wirkungslos an mir vorbeigeglitten. …. und diese Mietzekatze! Gotttt! Was is die niedlich! Seitenweise könnte ich rebloggen. Mann ey: Was man mit Photoshop alles machen kann.

    Na schön, mal im Ernst – dagegen kommen wir wohl nicht an. Das ist nun einfach zu schön. Schöner geht einfach nicht. Bitte nicht!

    Die Aufmerksamkeit, die ich generiere (in diesem äußerst kleinen Segment) reicht mir für den Moment. Und über Kommentare freue ich mich. Und hin und wieder, wenn auf Carta was von mir erscheint oder woanders, wo ich wirklich erstaunt bin, daß die das lesen, ist man auch ein wenig stolz. Klar.
    Selbsttherapie ist auf jeden Fall ein wichtiges Ding. Ich kann einiges nicht unkommentiert lassen und Dampf ablassen ist gut fürs Gemüt.
    Es ist ja nicht so, daß ich keinerlei Perspektiven damit verbinde. Natürlich wünschte ich mir, man könnte an Einfluß gewinnen, die Vernetzung wäre enger oder das Kommentariat produktiver – doch halt: Genau an diesem Punkt bin ich bei mir eigentlich recht glücklich. Verglichen mit den Zuständen bei einigen der Kollegen habe ich viel Spaß. Ich will die jetzt nicht alle namentlich aufführen, aber wenn Du dich hier umsiehst, stellt man doch einen sehr zivilisierten Tonfall fest. Vor allem, wenn ich mal meinen Gereizten habe oder deprimiert bin (was eigentlich selten direkt etwas mit dem Blog zu tun hat) kommen manchmal leise Stimmchen, die sonst niemals sicht – oder hörbar sind und wispern, daß es eben doch jemand mag und liest.
    Das ist vielleicht eine der wichtigsten Dinge dabei. Ich weiß, daß da viele sind, die sich nie melden, aber regelmäßig zu Besuch kommen. Daß die nicht unbedingt kommentieren wollen, ist schon in Ordnung. Aber ich bin mir ja darüber im klaren, was ich hier schreibe, kenne die Mischung und kann ganz grob sehen, was »gut läuft« oder eher für den harten Kern ist. Wenn ich nach diesen Zugriffszahlen gehe, bin ich wohl ein Politik-Blogger.

    Ist das alles? Nö, noch lange nicht. Mein größtes Problem ist, daß ich mit der Qualität meiner Texte zunehmend unzufriedener werde. Ich muß noch viel lernen. Denn wenn es nötig und möglich ist, will ich diesen Hackfressen mit Stil und Können ins Gesicht springen. Der Redaktionkampfhund Oskar und der Chefredakteur mit feinfedrigem Qualitätsjournalismus.
    Von recht antäuschen und links zuschlagen.

    Gefällt mir

  7. Mrs. Mop schreibt:

    Hey Jungs – pantoufle, altautonomer (danke für den Tipp!), kiezneurotiker – die Mop hat mal wieder alles verschnarcht vor lauter Seelenpein und Wundenlecken und Blog-end-Blues samt den damit verbundenen tiefergelegten Blue Notes, und jetzt lese ich das und denke, wow, hat das alles geballte Substanz, was Ihr drei da herausschwitzt, ich muss das alles nochmal in Ruhe und so und sacken lassen, bin bloß derzeit irgendwie fürchterlich durch den Wind, das wird aber wieder, und dann komm ich wieder und sag erst mal danke, ehrlich danke, weil, tut gut, was hier abgeht. Bis denne.

    Gefällt mir

  8. oblomow schreibt:

    kiezneurotiker und pantoufle, ich streichel dann mal eure seelen, danke für die feinen beiträge hier. „Wenn es ein paar Leute lesen, dann ist’s schön. Mehr muss nicht.“ – Möge euch diese „einsicht“ am bloggen halten, denn ihr macht den lesern eine freude, mal mehr, mal weniger – mehr muss nicht und manchmal gibt es einen kommentar. In meinem bekanntenkreis gibt es einige, die blogs lesen, manche regelmäßig, manche sporadisch, oft habe ich sie auf das eine oder andere blog über die ihnen bereits bekannten nachdenkseiten hinaus hingewiesen, – fefe und feynsinn kamen als tipp immer gut an -, manche nutzen dann noch die hinweise auf andere blogs, was bei feynsinn super gemacht ist und lass mal netzwerken beim kiezneurotiker schätze ich sehr, ja und dann wird ab und an tatsächlich über den einen oder anderen artikel (kurz) gesprochen oder auch gelacht (abhängig von schreibe und thema).

    Gefällt mir

  9. flatter schreibt:

    wieso macht dich das „ärgerlich“?

    Gefällt mir

  10. pantoufle schreibt:

    Moin flatter

    Ich hab länger nach einem passenden Wort gesucht; was besseres fiel mir nicht ein. Du hast irgendwann in einer Mail mal »der Nachbar von nebenan« geschrieben: Das trifft es in meiner Wahrnehmung ganz gut. Man weiß nicht, wer da als nächstes einzieht. Mit Nachbarn kann man ja gar nicht vorsichtig genug sein.

    P.S. Begrüßenswerte Entscheidung übrigens.

    Gefällt mir

  11. Pingback: 2013, das G-Wort und der ganze Rest – Ein Vorwort | Zurück in Berlin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s