Nelson Mandela ist tot

Nelson_Mandela-2008_(edit)

Friede seiner Seele.

Gäbe es eine Ehrenbürgerschaft dieser Welt, Mandela wäre einer der ersten Anwärter gewesen. (ND)

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8 Antworten zu Nelson Mandela ist tot

  1. Der Emil schreibt:

    Jupp.

    Weit weg und trotzdem mich traurig machend.

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  2. Der Duderich schreibt:

    Die Guten sterben 2013. Hier sei auch nochmal an Hildebrandt erinnert!
    R.I.P.

    Die Welt wird immer ärmer.
    Ich hoffe, es wächst was nach…

    trauernde Grüße
    vom Dude

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  3. shenmuefan schreibt:

    Nelson Mandela….ein großer Geist, der mich als Kind der DDR bis heute begleitet hat.
    Es ist ein großer Verlust…nehmen wir uns aus Respekt seines Vermächtnisses an.
    Vielleicht auch „nur“ in unserer kleinen Welt.

    In stiller Verehrung
    shenmuefan

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  4. altautonomer schreibt:

    Sehr interessanter Text über die Heuchler heute in der JW:
    http://www.jungewelt.de/2013/12-07/023.php

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  5. Joachim schreibt:

    altautonomer, ich bin nicht sicher, ob die „junge Welt“ tatsächlich über Heuchler sprechen darf. Der Artikel scheint mir „gefärbt“. Es könnte sein, dass die „junge Welt“ die gleiche Rolle einnimmt, die ich im Folgendem kritisiere.

    Was stimmt ist, dass es ernsthafte Zweifel daran gibt, dass Obama die Fahne der Versöhnung oder der Gerechtigkeit hochhält. Es scheint mir wie Verhöhnung, wenn der nach zweimaligem persönlichem Treffen da von einem einem Vorbild oder gar von einem persönlichem Freund spricht. „Rassen“-Diskriminierung gibt es in den USA immer noch ganz genau so wie in Europa.

    Es stimmt auch, das Merkel in der Partei ist, die unmittelbar mit der von Strauss verbunden ist. Der Strauss. der öffentlich Sympathien für das Apartheidsregime verkündete und sogar Beifall dafür kassierte. Merkel hätte das verurteilen können. Merkel hätte sich davon distanzieren müssen.

    Es drängt sich die Frage auf, ob die Politik wie die Medien noch nicht einmal davor zurück schrecken, Tote zu instrumentalisieren. Ob das absichtlich geschieht oder nur einem geistigen Hintergrund entspricht, das spielt keinerlei Rolle.

    Helden sind irrelevant. Sie existieren nur in den Köpfen der Menschen um von den Mächtigen missbraucht zu werden. Diese Heuchelei funktioniert bei mir nicht. Sie entlarvt nur Interessen. Die einzigen echten Aussagen zum Tot von Nelson Mandela, die ich vernommen habe, kamen von Leuten, die direkt betroffen waren. Die Leute, die heute zwar formal gleichgestellt sind, aber in aller Mehrheit immer noch bettelarm und effektiv rechtlos sind. Denen gilt meine Solidarität, ganz besonders wenn sie Singen um Mandela zu ehren.

    Pantoufle, Mandela bekam den Friedensnobelpreis. Die große Ehrenbürgerschaft der Vereinnahmung, die auch Obama zuteil wurde. Peinlicher kann das nicht mehr sein. Bitte, ersparen wir im das. Niemand von uns kann seinen und den Kampf seines Volkes wirklich nachvollziehen. Statt Ehrungen braucht es immer noch Taten. Dazu wären Deutschland und die EU in der Lage. Das tun wir nicht und so hinterlässt jeder Nachruf bei mir einen bitteren Geschmack.

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  6. altautonomer schreibt:

    Joachim: Deine Einschätzung der jW teile ich grundsätzlich. Was sie jedoch über die Rolle Cubas im damaligen Konflikt schreibt, konnte ich in anderen Medien nicht lesen.

    Zu Deiner Bemerkung an Pantoufle: Ich käme z. B. nicht auf die Idee, dass Mandela seinen Friedensnobelpreis zurück gibt, nachdem Obama ihn erhielt.

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  7. pantoufle schreibt:

    Ehrlich gesagt, habe ich überhaupt keine große Lust, diesen Todesfall zu kommentieren. Nur soviel: Von den vielen, die jetzt zu einer großartigen Laudatio ansetzen, sind einige, die ihn vor nicht allzulanger Zeit als Terroristen verfolgten. Darunter auch einer, der mit Drohnenmorden genau das macht, was die Weltöffentlichkeit im Falle Mandelas gerade noch verhindern konnte: Seine Hinrichtung. Läßt man sich in diese Niederungen herab, vergisst man zu schnell, wofür Mandela stand. Und genau das sollte in diesem Moment vor allem anderen stehen.

    nuff said

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  8. altautonomer schreibt:

    wikipedia: Im Jahr 1988 wurde Nelson Mandela gemeinsam mit anderen Vertretern des ANC von der US-amerikanischen Regierung unter Ronald Reagan für seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime als „Terrorist“ auf eine Watch List gesetzt. Erst im Jahr 2008 wurde er unter George W. Bush von dieser Liste gestrichen.[24] Auch Margaret Thatcher nannte ihn einen „Terroristen“.

    Während dieser Zeit war der von öffentlicher Huldigung und Ehrfurcht bis heute überhäufte Helmut Kohl Vereinigungskanzler und der durch die Talkshows gegenwärtig noch herumgereichte, als politisches „Urgestein“ umschmeichelte FDP-Grande Genschmän Außenminister. Beides engste diplomatische Freunde von Reagan und Thatcher.

    Ekelhaft, was momentan inszeniert wird.

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