In eigener Sache..

Blumen für die Opalkatze

..möchte ich mitteilen, daß ich in Zukunft wöchentlich etwas für die Opalkatze schreiben darf. Das ist mir ausdrücklich eine Freude und Ehre!
Das soll im Moment erst einmal der Jan Fleischhauer werden – ich hoffe allerdings, daß das nicht ewig dauert, da ich für diesen reaktionären Unsinn, den er meiner Meinung nach verzapft, keine Zukunft sehe.
In ihrer liebevollen Einführung meiner Person auf ihrem Blog „Kaffee bei mir“ hat sie mich als „ziemlich politisches Känguruh“ beschrieben. Ja, stimmt! Ein oft zu sentimentales, sozialistisches Tier, das oft mehr hofft als weis und oft vergisst, daß die eigene Wut und Erregung andere Menschen völlig kalt lassen kann – ohne das diese deswegen im Unrecht sind. Aber dafür gibt es ja Blogs.

Wie ich Blogs sehe? Wie ein Cafe-Haus: Man sitzt herum, blättert in der Zeitung – der Kellner streicht um einen herum, in der Hoffnung, das man die Tasse endlich austrinkt. Die Tür öffnet sich, ein neuer Gast – oder eine Gästin – Blicke… wieder die Zeitung. „Herr Ober: Bitte noch einen Kaffee! Und einen Cognac dazu! Aber bitte nicht den für die Gäste!“. Das Blatt vor der Nase und dann kam doch noch jemand, setzt sich (es ist ja schon so voll…würde es sie stören? Nein – keinesfalls, aber bitte doch… ach, sie lesen die xxxxx Postille!) Stör mich nicht beim Lesen! Aber nach dem zweiten Glas stört er nicht mehr. „Herr Ober: Bitte….“. Ober kommt – jetzt 2 Gläser, das Blatt wendet sich auf die Titelseite und da steht dann: „!!!!“. „Also sagen sie mal: Finden Sie nicht auch, das…“. „Hören sie Mal, mein bester: Cleeverbeck hat aber neulich noch gaaanz anders!“ und dann geht das los!
Später am Abend. Was Cleeverbeck nun schlussendlich gemeint hat, werden die beiden heute Nacht nicht mehr klären. Leer ist es nun auch; da hinten saß die ganze Zeit einer, der sich Notizen gemacht hat, geschrieben hat auf irgend einem Stück Papier. Selbst der Ober hat es irgendwann aufgegeben, nach ihm zu sehen – und der steht nun auf. Nimmt sein Papier und redet. Er hat keine Zuhörer, kein Mikrophon und keinen Auftrag, aber eine Idee. Steht also auf und fängt an zu reden.
„Cleeverbeck ist tot!“ So beginnt die Botschaft; letzte Woche. Krebs. Hat im übrigen auch nie recht gehabt. Eigentlich war er immer ein Schussel. Und was er geschrieben hat, hat er meistens von anderen abgeschrieben! Schnelle Aufzählung, von wem und wann und warum das alles sowieso Unsinn war. Der Ober kommt. Sagt, das Cleeverbeck immer ein guter Kunde war – man verbitte sich jede üble Nachrede. Droht mit Rauswurf.
Bevor die Situation eskaliert, verlassen die anderen beiden das Lokal; „Herr Ober: Zahlen bitte!“.
Raus. Es regnet ganz sanft und alles ist schwarz-weiß. „Ach, sie müssen auch da lang – da können wir ja ein Stück… beide fanden Cleeverbeck eigentlich immer ganz sympathisch; darauf kann man sich immerhin einigen.
Aber jetzt?

Ich schweife ab!

Was ich eigentlich sagen wollte: Vielen Dank, liebe Opalkatze für Dein freundliches Angebot! Ich werde mich bemühen, dem Standard Deiner Seite gerecht zu werden. Dafür erst mal einen Strauß Blumen!

P.S. Auch Kampfhund Oskar ist mittlerweile überzeugt. Er hatte seine Bedenken:“ Chef – Sie ist eine …KATZE!“ Ja, aber eine Opalkatze – das geht dann wieder.

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